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Dienstag, 13. Juni 2017

Ich mache Business - Ich bin der Boss

KRAFTKLUB
SKLAVE

[Anmerkung: Insbesondere in Verbindung mit dem Video trifft es das ziemlich gut und dem ist eigentlich auch nichts hinzuzufügen] ;-)


Ich kann gut mit Menschen
Kurzes Meeting? Aber gern!
Ich richte mich da komplett nach den Wünschen vom Konzern
Ich schlafe im Büro, ich lebe im Betrieb
Der Überstundenübernehmer, ich bin überaus beliebt

Business
Ich mache Business
Ich bin der Boss

Auf der Weihnachtsfeier richtig einen tanken
Und dann bisschen tanzen mit den neuen Praktikanten
Ich glaub, wir hab'n Papierstau, da sollte man mal nachschau'n
Ich geh' in den Kopierraum und lass' hinter mir die Tür auf
Ich bin teamfähig, ich bin flexibel
Ich melde mich zum Dienst und lecke deine Stiefel

Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will immer auf Arbeit bleiben
Ich sage ja, ich meine nein
Lass mich dein Sklave sein!
Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will ein Teil dieser Firma sein
Nicht immer leicht, doch Strafe muss sein
Lass mich dein Sklave sein!

Ich lass' den Kugelschreiber fall'n, da muss ich mich wohl bücken
Schnallst du mir mal bitte diesen Sattel auf den Rücken?
Wir reiten aus, hol die Peitsche raus
Ich räum' vorher nur noch ganz schnell meinen Schreibtisch auf

Business
Ich mache Business
Ich bin der Boss

Im Unternehmen muss man sich auch untergeben
Nach oben buckeln und nach unten treten
Das Positive seh'n
Der Job ist mein Leben
Nachher schön mit den Kollegen nochmal amtlich einen heben
Auf dem Schild steht der Name, auf der Stirn steht der Schweiß
Doch niemand hat gesagt es wäre leicht

Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will immer auf Arbeit bleiben
Ich sage ja, ich meine nein
Lass mich dein Sklave sein!
Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will ein Teil dieser Firma sein
Nicht immer leicht, doch Strafe muss sein
Lass mich dein Sklave sein!

Sperr mich ein, mach mich klein, ich sag' ja, meine nein
So allein, nur wir zwei, aber Strafe muss sein
Nimm dir Zeit, du hast frei, ich mach' deine Arbeit
Reiß die Kleider vom Leib, schau mich an, alles dein

Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will immer auf Arbeit bleiben
Ich sage ja, ich meine nein
Lass mich dein Sklave sein!
Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will ein Teil dieser Firma sein
Nicht immer leicht, doch Strafe muss sein
Lass mich dein Sklave sein!

Sperr mich ein, mach mich klein, jich sag' ja, meine nein
Lass mich dein Sklave sein!
So allein, nur wir zwei, aber Strafe muss sein
Lass mich dein Sklave sein!
Nimm dir Zeit, du hast frei, ich mach' deine Arbeit
Lass mich dein Sklave sein!
Reiß die Kleider vom Leib, schau mich an, alles dein
Lass mich dein Sklave sein!

Dienstag, 7. Februar 2017

Wie spielt man Bullshit Bingo (BILD)

Also, selbst die BILD-Zeitung schreibt über "Bullshit-Bingo" einen Artikel. Da steht zwar nicht wirklich was neues drin. Aber das ist bei der BILD auch nicht überraschend. Hier die nette kleine BILD.de Variante. ;-)
have fun

http://www.bild.de/ratgeber/evergreen/fragen/wie-spielt-man-bullshit-bingo-49523300.bild.html



#BILD #BILD.de #bullshitbingo

Sonntag, 29. Januar 2017

Alternative Fakten und postfaktisch im Management

Und endlich gibt es eine Formulierung für ein Verhalten, dass ich auch im Management seit langem beobachte, mir aber immer die einfache Beschreibung dafür gefehlt hat. Politik und Management sind ja auch irgendwie ähnlich.

Das ist das schöne an Sprache und Gesellschaft. Es entstehen immer wieder neue Begriffe und Phrasen. Im welcher Ausprägung auch immer. In dem Fall halt klarer Dünnpfiff, also Bullshit. Wenn es nicht so traurig wäre, dann könnte es eigentlich echt lustig sein.

Nun gut, im täglichen Wahnsinn der Gremien und Meetings, beobachte ich ab und zu, dass mache Kollegen/ innen eine faktenfreie, aber mit vehementer Selbstsicherheit oder einer dramaturgischen Polemik formulierte Aussage in den Raum werfen die de facto nichts anders ist als eine Behauptung oder bewusste Falschaussage. Die dann meistens gefolgt mit einem verstärkenden Nachsatz wie bspw "das sind wir uns hier am Tisch ja wohl alle einig".
Natürlich hat jeder das Recht auf freie Meinungsäußerung. Wenn man aber keine Ahnung hat sollte man besser die Klappe halten. Aber darum es geht ja auch nicht um Ahnung = Fakten, sondern oft genug nur um die eigene Interessenverfolgung und Selbstdarstellung. 

Im Begriff der "Alternativen Fakten" spitzt sich im Grunde genau die Tatsache zu, dass es eigentlich überhaupt nicht um Fakten geht. Es geht am Ende bei einigen leider zum Großteil um Gefühle, um subjektives Empfinden, um Meinungen und Macht. Macht in dem Sinn, dass meine Meinung wichtiger ist und deshalb die Wahrheit. Die echte Wahrheit rückt in den Hintergrund und wird relativ = anders richtig = Alternative Fakten halt.

In der Konsequenz führt das aus meiner Sicht an vielen Stellen dazu, dass "Entscheider", auch in Überforderung ob der hohen Komplexität und mangels Vertrauen/ mangels Leadership (Empowerment), nicht faktenbasiert rational, sondern aufgrund persönlicher Empfindungen ("den mag ich"), Opportunitäten ("das passt gerade gut") und emotionalen Beziehungsgeflechten ("der ist wichtig für mich") entscheiden.
Das kann (zufällig) im Sinne des Unternehmens sein, muss es aber halt leider nicht. Das ist dann auch oft der Moment, wo Mitarbeiter Entscheidungen nicht mehr verstehen, nicht nachvollziehen können, weil das Nachvollziehen von Alternativen Fakten und insgeheimen Beziehungsgeflechten halt auch einfach nicht möglich ist.

Btw: zu Ehrenrettung, manchmal liegt es auch einfach nur an schlechter Kommunikation. Nicht alle Entscheidungen sind faktenfreie und falsch. Und wichtig ist ja, das min 51% der Entscheidungen richtig sind. ;-)

Aber, eins steht fest, so oder so, Alternative Fakten sind einfach Scheiße. Sonst nichts.


Passend dazu ist ja auch der Begriff des "postfaktischen": 
Wikipedia: "Postfaktische (Politik) ist ein (politisches) Denken und Handeln, bei dem Fakten nicht im Mittelpunkt stehen. (...) In einem postfaktischen Diskurs wird hingegen gelogen, abgelenkt oder verwässert, ohne dass dies entscheidende Relevanz für das Ziel(...) hätte. Entscheidend für die von postfaktischer Politik angesprochenen (...) ist, ob die angebotenen Erklärungsmodelle eine Nähe zu deren Gefühlswelt haben."

Sag ich doch. Alles nur ein "Wahrnehmungs-Game". Wer also der Top-Performer wahrgenommen werden will, der muss also gar nicht so viel tun, sondern einfach dabei dann immer schön Ja sagen und den brauen verbalen Haufen des Chefs als schönste Bratwurst "ever" bezeichnen. Dann bekommt man auch immer recht, selbst wenn man nicht recht hat. Weil ist ja einfach anders richtig und im Zweifel einfach nur, weil man so nett ist und es sich dann für den einfach gestrickten kleinen Geist gut anfühlt. Und ganz im Zweifel waren es halt Alternative Fakten. Die mächtigsten Diener sind die mit dem mächtigsten Herren. Also im schön opportun nah dran bleiben am Ar...

Die Erde ist eine Scheibe. Die Zahnfee existiert. Gott ist groß. Ihr seid die Besten. Das sind wir uns hier ja wohl alle einig! ;-)

#KellyanneConway #alternativefakten #postfaktisch

Montag, 22. August 2016

Say Yes First!

Ganz netter Vergleich, der beschreibt warum sich Büro manchmal so wild anfühlt.

Wild West
"Shoot First,
Ask Later"

Wild Corporate
"Say Yes First,
Ask Later"

Traurig aber leider wohl war. Nicht in dem Moment APs oder krude Thesen hinterfragen, wenn sie durch die Luft fliegen, sondern erst mal schön Ja sagen und dann danach versuchen herauszufinden was eigentlich gemeint war, zu tun ist oder ob das überhaupt Sinn macht. Wer direkt fragt hat schnell den Ruf des Querulanten. So viel zum Thema wir wollen nicht nur Ja-Sager.

Leider eine der vielen Erklärungen Warum manche Kollegen "Karriere" machen. Oder anders gesagt: Großer Teil des Business ist (irgendwann) ein Wahrnehmungs-Game.

Dienstag, 19. Juli 2016

So ein Mist

Ein Manager wurde im Flugzeug neben ein kleines Mädchen gesetzt.

Der Manager wandte sich ihr zu und sagte: "Wollen wir uns ein wenig unterhalten? Ich habe gehört, dass Flüge schneller vorüber gehen, wenn man mit einem Mitpassagier redet."

Das kleine Mädchen, welches eben sein Buch geöffnet hatte, schloss es langsam und sagte zum Manager: "Über was möchten Sie reden?"
"Oh, ich weiß nicht", antwortete der Manager. "Wie wär's über Atomstrom?"
"OK", sagte sie, "dies wäre ein interessantes Thema! Aber erlauben Sie mir zuerst eine Frage: Ein Pferd, eine Kuh und ein Reh essen alle dasselbe Zeug: Gras.
Aber das Reh scheidet kleine Kügelchen aus, die Kuh einen flachen Fladen und das Pferd produziert Klumpen getrockneten Grases.
Warum, denken Sie, dass dies so ist?"

Der Manager denkt darüber nach und sagt: "Nun, ich habe keine Idee."

Darauf antwortet das kleine Mädchen: "Fühlen Sie sich wirklich kompetent genug über Atomstrom zu reden, wenn Sie beim Thema Scheiße schon überfordert sind?"

Montag, 8. Februar 2016

Powerpoint-Karaoke

Ha, Ha, sehr witzig... Vllt sollten das alle mal bei sich in der Firma einführen. Hört sich nach Spaß an. Hier ein paar Links zum Thema.
"Das Powerpoint-Karaoke ist ein Ableger des klassischen Karaoke, bei dem die Teilnehmer keine Liedtexte nachsingen, sondern aus dem Stegreif einen Vortrag zu ihnen vorher nicht bekannten, zufällig ausgewählten Folien halten. Diese können entweder eigens erstellt werden, oder man verwendet Folien, die man im Internet gefunden hat."

KAPOPO - Das Portal Frü Powerpoint-Karaoke:

Das (selbsternannte?) Original aus Berlin (woher sonst?!):

Let the show begin!
Have fun.

Donnerstag, 21. Januar 2016

How to save the world from bad meetings

Kenn ich. Leider. ;-)

An epidemic of bad, inefficient, overcrowded meetings is plaguing the world’s businesses — and making workers miserable. David Grady has some ideas on how to stop it.
#TED


Sonntag, 3. Januar 2016

Frohes neues Jahr!

So, die kleine Pause zum Jahreswechsel hat ein Ende. Hoffe ihr habt schön gefeiert, dass die Tage jetzt wieder länger werden. Frohe Wintersonnenwende nachträglich. ;-)

Und den Jahreswechsel haben wir ja auch geschafft. Puuuhhh... Manchmal könnte man meinen der ein oder andere hat Angst, dass am 31.12. die Welt unter geht. Zumindest, wenn man dann vorher oder kurz danach in die Supermärkte schaut. Aber auch in den Unternehmen hat man ja zum Jahresende hin das Gefühl, alle lechzen nur so dem Jahresende entgegen. Als ob dann ab dem 01.01. irgendwas anders wäre...

Aber ja, der Wahnsinn geht auch nach dem 31.12. weiter. Eigentlich sogar noch "besser", denn er beginnt ja wieder von vorne. Ganz frisch sozusagen. Die Uhren werden wieder auf Null gestellt und die Budgets in den Unternehmen auch. Ziele neu vergeben.
Los geht's. Ein Jahresauftakt jagt den nächsten. Double digit growth. raise the bar. Neue Sparprogramme, quasi for free. Neue Geheimprojekte mit neuen lustigen Namen. Akzeptanz durch Firlefanz. Neue Orgas zur Belustigung der Mannschaften. Sonst wird's ja langweilig.

Stillstand ist Rückschritt. Wer sich nicht bewegt hat Anrecht auf Schicksal. Aber das ist nen eigenen Beitrag wert. ;-)

Am meisten fasziniert mich aber eigentlich das mandrahafte und inflationäre "Frohes Neues" das man in den ersten Tagen, wenn man Pech hat in den ersten Wochen, vor jedem Termin, auf den Fluren und Büros, auf de Weg zur Kantine oder in der Tiefgarage, von jedem den man auch nur annähernd kennt, zu hören bekommt! Ok, die Kollegen wollen nur nett sein. Aber so f**king what?! Mann, das Jahr ist doch schon wieder alt. Man möchte antworten: "Wünsch nicht ein frohes neues, sondern fang endlich an deinen Job anständig zu machen du Pfeife. Dann wird das Jahr auch froh." Und das macht das "Frohe Neue" im Business auch irgendwie zum Bullshit. ;-)

Aber ich hab's ja schon wieder vergessen: der Wahnsinn startet ja wieder von neuem. Der Rest-Knopf wurde ja gedrückt.

Mögen die Spiele beginnen!
Ich bin mir sicher 2016 wird ein neues Rekordjahr! Gebt Gas, vllt gibt es kein 2017.

Freut euch. Wir haben viele Themen in der Pipeline.
In dem Sinn, Cheers, Frohes Neues! ;-)

Hell Yeah!

Freitag, 27. November 2015

Power Point ABM

So true! Zumindest manchmal. ;-)

Ich geb ja zu, manchmal ist es gar nicht so schlecht, wenn man sich durchaus mal gute Gedanken darüber macht was man eigentlich für eine Geschichte erzählen möchte und da hilft aufschreiben bzw. sich gedanken über die Kernaussage machen oft. Denn das ganze so zu "malen", dass die gewollte Botschaft auch ankommt (einfach, aber klare Aussage), ist gar nicht so einfach. Situation, Herausforderung, Lösung... zumindest dafür war es hilfreich mal einen Ex-McKinsey als Chef gehabt zu haben. (#gelberblockdesboesen). Gute Unterlagen machen ist definitiv eine nützliche Methodenkompetenz. Und manchmal sind sie ja auch nur zum lesen und dokumentieren gedacht. Vieles lässt sich visualisiert besser verstehen (Prozesse, Analysen, etc).

Aber, oft ist es dann doch tatsächlich so, dass die PPT-Malerei zum Selbstzweck verkommt. ABM für BWLer. Folien ohne Inhalte aus dem Marketing. Strategie Bullshit ohne Impact. Dot-Text-Dot-Text aus der IT. Das Management empfindet eine Präsentation nur als professionell, wenn eine "hübsche" PPT Unterlage präsentiert wird. Inhalt egal, hauptsache Unterlage. Gelesen hat sie vorher keiner. Zuhören tut auch keiner. Durchpräsentieren lässt man dich auch nicht. Also eigentlich wären die Folien egal gewesen. Aber wenn man keine dabei gehabt hätte... oh weh... das wäre direkt unprofessionell gewesen... selbst, wenn die Aussage in 5 min besser und schneller auf dem Flip Chart  gemacht worden wäre. Achtung, Medienbruch! Das darf nicht jeder. Ich hab für PPT bezahlt, dann will ich PPT auch sehen.  Der Beamer war teuer. Ich will bunte Farben sehen. Wo sind die Ampeln. Ein Affront. Oder versteht das vllt einfach nicht jeder, ob mangelnder Methodenkompetenz?! Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.

Oder es geht einfach nur darum gut auszusehen.Lächeln und winken. :-)

Also los Leute. Traut euch!



p.s.: Zu dem Thema gibt es auch einige Dilbet-Comics. Ich such die Tage mal welche raus. Den ein oder anderen gab es auf dem Blog ja schon zu sehen.

Montag, 23. November 2015

Tanzveranstaltung

Heute, mal wieder eine "Tanzveranstaltung"?! Die Unterlage ist gemalt, die Story ist rund, Mitzeichnungen sind vorhanden und selbst der Inhalt ist vernüftig. Also denkt dran bei eurer nächsten Gremien-Präsentation: Lächeln und winken. ;-)


Mittwoch, 18. November 2015

Ein Teil dieser Antwort...

#DoItLikeDeMaiziere - De Maizières Erklärung wird zum Meme
"Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern"


Hahahahah... passt doch auch im täglichen Business hervorragend:

"Wie sieht der Business Case aus?" - "Ein Teil dieser Antwort würde Sie nur verunsichern."

"Können wir die Deadline halten?" - "Ein Teil dieser Antwort würde Sie nur verunsichern."

"Chef, könnte ich ein Feedback bekommen?" - "Ein Teil dieser Antwort würde Sie nur verunsichern."

http://www.bento.de/haha/doitlikedemaiziere-de-maizieres-erklaerung-wird-zum-meme-128878/

Mittwoch, 11. November 2015

Beratersprech

Auch nicht schlecht. Wobei nicht nur Berater so sprechen. Es reicht in einem Konzern mit ein paar BWLern versuchen zu sprechen. Am besten noch aus dem "International" Bereich. Oder dem Stab vom Vorstand. Oder Trainees. Oder alles zusammen. OMG... Angst, mir fällt gerade ein... ich kenn sogar mehr als einen. Wobei, eigentlich sind solche Meetings auch immer ganz lustig. Man weiß ja von anfang an, dass nix dabei rum kommt. Wenn man das mal verstanden hat darf man es nur nich als verlorene Lebenszeit ansehen, sondern als Belustigung live on stage. Quasi Mitten drin, statt nur dabei. #gelberblockdesbösen

http://beratersprech.de/

Samstag, 7. November 2015

Schwarmdummes System

In dem Vortrag steckt so viel drin, dass man aus dem schmunzeln gar nicht mehr raus kommt. Ich glaube ich habe tatsächlich jede Anekdote selbst fast genau so schon erlebt. Ich denke ich werde da durchaus einige Extrakte  entnehmen und euch auf dem Blog zur Verfügung stellen. Aber überzeugt euch gerne selbst. Es sind gut investierte 56 min! #wilddueck: Danke für diesen gelungenen Vortrag.

btw: Für mich persönlich außerdem auch ein Hauch von Nostalgie. Es gab ja mal eine Zeit als Ingenieur. Jetzt hat GIS eine andere Bedeutung für mich (kleiner Insider).


Donnerstag, 29. Oktober 2015

excuse potential

Live aus einem Termin: "... ja, das ist ja jetzt auch kein "excuse potential", aber wir können halt nicht...". Ja was jetzt? Und was soll das Denglisch? Alter, was willst du sagen? Bla Bla Bla... Oh Mann...

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Der River'sche Dreisprung

Einen besonders interessanten rhetorischen Hakenschlag möchte ich heute vorstellen.
Ich habe ihn leider selber mehrfach an eigenem Leibe erfahren dürfen.
Die Regelmäßigkeit darin aber erst jetzt so langsam durchschaut.
Ich erlaube mir, dessen Entdeckung mir zu zuschreiben.

Der River'sche Dreisprung

(Name "River" wurde aus Gründen der Anonymität von mir gewählt. Hier würde der Name eines mir bekannten Vorgesetzten drin stehen. Wahrscheinlich könnt Ihr auch einfach wahllos andere Namen dort einsetzen und es würde passen.)

Dieser klettert und entwickelt sich über drei Ebenen. In drei aufeinanderfolgenden, durchaus auch gerne kurzen, Sätzen. Das Schema sieht aus wie folgt:

„ICH habe da gestern einen Fehler gemacht.“
„Das ist etwas das bei UNS nicht vorkommen darf.“
„Kannst DU (-Name eines Mitarbeiters-) dafür sorgen, dass DIR das nicht wieder passiert.“

Die Dinge um die es geht sind oben nur allgemein gefasst, und können im Besonderen auch so aussehen:

"Ich habe gestern die Passwörter an meinem Rechner falsch eingegeben."
"Wieso passiert so etwas immer bei uns."
"Die IT muss doch dafür sorgen, dass so etwas nicht vorkommt."

Ich erhebe diesen Dreisprung ab jetzt in die Ebene eines Bullshit-Bingo-Feldes und es darf ausgestrichen werden, wenn man es in einem Meeting hört.

Montag, 12. Oktober 2015

ole rot weiß - so laafd die gschicht

"ole rot weiß so laafd die gschicht"... eigentlich auch irgendwie ein Zitat der Woche. Der Satz - Nein, viel mehr ist es fast schon ein Lebensmotto - kommt immer gut, wenn mal wieder was passiert, was man nur mit einem großen Kopfschütteln erklären und/ oder ertragen kann. Bei der Verarbeitung mancher traumatischer Bullshit-BlaBla-Erfahrungen hilft ja bekanntlicherweise oft eine gesunde Portion Sarkasmus... wahlweise auch (Selbst-)Ironie.

Ansonsten stecken in dem Beitrag jede Menge anderer "Lebensweisheiten". Manche kennen das vllt auch unter "Arbeits-Tourrete".

btw: Hoffe es können Alle den "Presi" auch trotz des Dialektes "verstehen". Wer die Sprache zwar versteht, aber den Transfer der quasi epochalen Parolen auf's "Business" nicht hinbekommt und das fast schon "poetische" nicht erkennt, ist wahrscheinlich ein in Bad Godesberg aufgewachsener und schon im "Ralph Lauren" Poloshirt - mit hochgestelltem Kragen - geborener BWLer. Dann geht's vermutlich in Terminen auch immer eher darum sich mit allen nett unterhalten zu haben, anstatt um harte Ratio und Ergebnisse im Sinne des Unternehmens. Steal is real. Street credibility! F**k you! ;-)

Und wer sich übrigens mal traut in einem Termin dem Gesprächspartner seine Antwort mit folgenden Worten einzuleiten: "Här mol zu du Ar***f***er...", der soll sich mal bei uns melden, für den gibt's ne kleine Überschachung. :-P

p.s.: Man sagt ja kleine Kinder und Betrunke sagen die Wahrheit... von daher, muss das ja alles richtig sein. ;-)

Hier noch der Link zum passenden Song: http://youtu.be/tbauZae4ths

Freitag, 18. September 2015

Wir sollten das staunen verlernen.

Ein kleines Betthupferl hab' ich noch: Es begab sich zur nachtschlafenden Zeit, dass mir gerade wieder einmal die hervorragende Ausführung des österreichischen Kabarettisten "Gunkel" in meine ketzerischen Hände viel, und so möchte ich ein Zitat aus dem atheistisch motivierten Bühnenprogramm zum Besten geben, dass sich geradezu PERFEKT! auf all die ökonomisch verblendeten Cerebralasketen in all den sinnfreien Meetings dieser Welt anwenden lässt:

Es gibt einen großen Unterschied zwischen "sich wundern" und "Staunen". Wer sich wundert, sieht gerade etwas, was mit dem das er über die Welt weiß, nicht übereinstimmt. Wer staunt, sieht gerade etwas, das er überhaupt nicht kennt.
Wer immer nur staunt - hat nie etwas gelernt!

Donnerstag, 10. September 2015

Nein! - Doch! - Ohh!

Einfach mal in einem Termin ausprobieren. Lustig, wenn es jemand merkt. Aber auch lustig, wenn es keiner merkt. viel Spaß damit.