#HarryG #Stromberg #Management
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Mittwoch, 2. Januar 2019
Chef Typen
Erstellt von:
Roger Sterling
Alle in der ein oder anderen Ausprägung und vielleicht auch in der Kombination bekannt. Sehr witzig. 😂
#HarryG #Stromberg #Management
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Freitag, 21. Dezember 2018
Big Data Bullshit
Erstellt von:
Roger Sterling
Vorweg: Ich bin großer Big Data und Data Science Fan! Es wird nur leider so oft so falsch verwendet und (nicht) verstanden. 😲 Und ich nehme das jetzt auch mal repräsentativ für alle Begriffe die damit in Verbindung gebracht werden: Machine Learning, Deep Learning, Artificial Intelligence, Business Intelligence, Data Science, Data Analytics, etc. Und das artet m.E. tatsächlich zu einer Art "Bullshit Bingo" aus. Und Nein (!), das ist wirklich nicht alles das Gleiche. 👿😱😂
Ich zitiere an der Stelle sehr gerne und sehr passend Dan Ariely:
Hier ein passender Dilbert:
Die Education, was Big Data und der andere Kram jetzt wirklich sind, lasse ich an der Stelle weg. Das ist hier ja kein "seriöser" Blog. 😂😂😂
Ich zitiere an der Stelle sehr gerne und sehr passend Dan Ariely:
"Big Data is like teenage sex,
everyone talks about ist,
nobody really knows how to do it,
everyone thinks everyone else is doing it,
so everyone claims they are doing it."
Hier ein passender Dilbert:
Aber gut ist es ja, dass es irgendwie "the sexiest job of the 21th century" ist. 😉
Hier noch ein ganz witziges Video passend zum Gesamtkontext "Analytics" und das ja vielleicht auch basierend auf Big Data:
Die Education, was Big Data und der andere Kram jetzt wirklich sind, lasse ich an der Stelle weg. Das ist hier ja kein "seriöser" Blog. 😂😂😂
Mittwoch, 14. Juni 2017
Führungskraft IHK
Erstellt von:
Roger Sterling
Im Ernst? Ich befürchte die IHK meint das wirklich ernst. 🤔
"Führungskraft IHK in 2 Wochen: Im Zertifikatslehrgang am TA Bildungszentrum erwerben Sie Kenntnisse und Sozialkompetenzen, die Sie für eine leitende Tätigkeit in Unternehmen aller Wirtschaftszweige vorbereitet. (...)"
Unfassbar. Da muss einen ja über nichts mehr wundern. Welcher Idiot meint bitte, dass er/ sie in 2 Wochen (!) allen Ernstes Sozialkompetenzen erwerben kann? Nochmals, 2, in Worten: Zwei, Wochen. Die sprechen nicht von Jahren, sondern von Wochen. Intensiv-Kurs. Alter Schwede.
Und wer glaubt das so ein Zertifikat irgendwo Eindruck schinden würde? What the f**k. Wenn sich bei mir jemand bewerben würde mit dem Titel "Führungskraft IHK", dann würde ich mich wegschmeißen vor Lachen und sofort aussortieren. 😂.
OMG. 😱 Und dann auch noch die Bilder auf der Seite. Liebe #IHK : was habt ihr bitte geraucht? Nicht alles macht Sinn zu zertifizieren. Im Gegenteil, seid ihr euch bewusst welchen Schaden ihr anrichtet? "Der Chef mit Menschenkenntnis". Irgendwelche mittelklassische Sozialpsychos und egomanen Karriere-Narzissten meinen damit sie wären zertifizierte Führungskraft. Die Mitarbeiter auf die man die los lässt tun mir jetzt schon leid.
"Diese Qualifikation ist das Fundament für Ihren langfristigen beruflichen Erfolg."
Na dann kann ja nichts mehr schief gehen. Gute Nacht Führungskultur. 🙈
In eigener Sache: Und jetzt ratet mal, wie ich die Seite gefunden habe? Richtig, über die Google Werbung in der rechten Leiste auf unserer (!), genau dieser, Seite. Ha Ha Ha... das ist so skurrile, dass es schon wieder irgendwie witzig ist. ;-p
Dienstag, 13. Juni 2017
Ich mache Business - Ich bin der Boss
Erstellt von:
Roger Sterling
KRAFTKLUB
SKLAVE
[Anmerkung: Insbesondere in Verbindung mit dem Video trifft es das ziemlich gut und dem ist eigentlich auch nichts hinzuzufügen] ;-)
[Anmerkung: Insbesondere in Verbindung mit dem Video trifft es das ziemlich gut und dem ist eigentlich auch nichts hinzuzufügen] ;-)
Ich kann gut mit Menschen
Kurzes Meeting? Aber gern!
Ich richte mich da komplett nach den Wünschen vom Konzern
Ich schlafe im Büro, ich lebe im Betrieb
Der Überstundenübernehmer, ich bin überaus beliebt
Business
Ich mache Business
Ich bin der Boss
Auf der Weihnachtsfeier richtig einen tanken
Und dann bisschen tanzen mit den neuen Praktikanten
Ich glaub, wir hab'n Papierstau, da sollte man mal nachschau'n
Ich geh' in den Kopierraum und lass' hinter mir die Tür auf
Ich bin teamfähig, ich bin flexibel
Ich melde mich zum Dienst und lecke deine Stiefel
Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will immer auf Arbeit bleiben
Ich sage ja, ich meine nein
Lass mich dein Sklave sein!
Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will ein Teil dieser Firma sein
Nicht immer leicht, doch Strafe muss sein
Lass mich dein Sklave sein!
Ich lass' den Kugelschreiber fall'n, da muss ich mich wohl bücken
Schnallst du mir mal bitte diesen Sattel auf den Rücken?
Wir reiten aus, hol die Peitsche raus
Ich räum' vorher nur noch ganz schnell meinen Schreibtisch auf
Business
Ich mache Business
Ich bin der Boss
Im Unternehmen muss man sich auch untergeben
Nach oben buckeln und nach unten treten
Das Positive seh'n
Der Job ist mein Leben
Nachher schön mit den Kollegen nochmal amtlich einen heben
Auf dem Schild steht der Name, auf der Stirn steht der Schweiß
Doch niemand hat gesagt es wäre leicht
Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will immer auf Arbeit bleiben
Ich sage ja, ich meine nein
Lass mich dein Sklave sein!
Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will ein Teil dieser Firma sein
Nicht immer leicht, doch Strafe muss sein
Lass mich dein Sklave sein!
Sperr mich ein, mach mich klein, ich sag' ja, meine nein
So allein, nur wir zwei, aber Strafe muss sein
Nimm dir Zeit, du hast frei, ich mach' deine Arbeit
Reiß die Kleider vom Leib, schau mich an, alles dein
Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will immer auf Arbeit bleiben
Ich sage ja, ich meine nein
Lass mich dein Sklave sein!
Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will ein Teil dieser Firma sein
Nicht immer leicht, doch Strafe muss sein
Lass mich dein Sklave sein!
Sperr mich ein, mach mich klein, jich sag' ja, meine nein
Lass mich dein Sklave sein!
So allein, nur wir zwei, aber Strafe muss sein
Lass mich dein Sklave sein!
Nimm dir Zeit, du hast frei, ich mach' deine Arbeit
Lass mich dein Sklave sein!
Reiß die Kleider vom Leib, schau mich an, alles dein
Lass mich dein Sklave sein!
Mittwoch, 7. Juni 2017
Passierschein A38
Erstellt von:
Roger Sterling
Ich freu mich doch immer wieder, wenn in einem Unternehmen die Mitarbeiter auf der einen Seite Freiheiten, flexibles Arbeiten, moderne Führung und tolle Rahmenbedingungen (von oben) einfordern, sich dann aber gerne auch "BR-konform" verhalten und auf Betriebsvereinbarungen und Paragraphen berufen, wenn es gerade bequem ist. "Das steht nicht in meinem Arbeitesvertrag" oder "da muss der BR erst zustimmen", sind immer wieder "gerne" gehörte Sätze.
Als Führungskraft freue ich mich doch immer wieder über die Bürokratie mit derm man so seinen Tag verbringen kann. Und es ist dann ja auch Führungsaufgabe, denn wenn es nicht von oben kommt macht ja keiner was oder man muss sich vorwefen lassen es nicht offiziell geklärt zu haben. Ach, wie war das nochmal mit der Flexibilität und modernem Arbeiten.
Scheint dann ja irgendwie doch in der Natur des Menschen zu liegen. Also nicht nur Führungskräfte erzeugen Bullshit... Mitarbeiter durchaus auch. Stromberg würde sich freuen. ;-)
Als Führungskraft freue ich mich doch immer wieder über die Bürokratie mit derm man so seinen Tag verbringen kann. Und es ist dann ja auch Führungsaufgabe, denn wenn es nicht von oben kommt macht ja keiner was oder man muss sich vorwefen lassen es nicht offiziell geklärt zu haben. Ach, wie war das nochmal mit der Flexibilität und modernem Arbeiten.
Eins meiner Lieblingszitate passt hier hervorragend: "Bürokratie ist ein Ausdruck von undisziplinierten Menschen". Und das erinnert mich doch stark an folgende legendäre Szene:
Scheint dann ja irgendwie doch in der Natur des Menschen zu liegen. Also nicht nur Führungskräfte erzeugen Bullshit... Mitarbeiter durchaus auch. Stromberg würde sich freuen. ;-)
Dienstag, 18. April 2017
Like A Boss
Erstellt von:
Roger Sterling
Passt ja perfekt. Natürlich inhaltlich, aber zufällig auch zeitlich. Zumindest bei uns laufen nämlich gerade die "Performance Reviews". Vielleicht hätte ich meinem Chef einfach das Video vorspielen sollen. :-P
Absolutely. I'm the Boss.
Hell Yeah!
Absolutely. I'm the Boss.
Hell Yeah!
Montag, 30. Januar 2017
Alles eine Frage der Perspektive
Erstellt von:
Roger Sterling
Das Bild spricht für sich. Die Scheiße fällt halt immer von oben nach unten. Und am schlimmsten habe es echt die im Middle-Management. Glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche. ;-)
Montag, 23. Januar 2017
Management by Ampelmännchen
Erstellt von:
Roger Sterling
Wahlweise gilt:
Btw: Lustig wird es übrigens wenn ein Manager eine Rot-Grün-Sehschwäche hat... ;-)
(Auch schon erlebt)
Hier der Artikel:
https://www.xing.com/news/insiders/articles/management-by-ampelmannchen-wenn-chefs-nur-noch-rot-sehen-503852?sc_p=doorway_content&link_position=digest&xng_share_origin=email
Dunkelgrüne Grüße,
Roger
#rot #gelb #grün
- ich will keine roten Ampeln sehen = heißt übersetzt: wenn mir hier jemand was von Problemen erzählen will, dann bekommt er ein Problem mit mir persönlich und kann seine Karriere an den Nagel hängen (EDEKA = Ende der Karriere)
- ich will nicht nur grüne Ampeln sehen = heißt übersetzt: der Versuch den Leuten zu sagen, dass sie ehrlich berichten sollen und keine "erklärten" Erfolge, sondern echte zeigen/ generieren. Leider im gleichen Moment auch ein Offenbarungseid der aktuellen vorherrschenden Kultur.
- Gelbe Ampeln sind quasi eine Mischung aus 1) und 2). Denn wer Angst hat rote Ampeln zu zeigen, aber auch zeigen will, dass er politisch korrekt sich auch traut auf offene Punkte hinzuweisen, aber seine Ziele eigentlich schafft, der wird immer dazu tendieren, im Zweifel, lieber ein paar Ampeln mehr gelb einzufärben.
Btw: Lustig wird es übrigens wenn ein Manager eine Rot-Grün-Sehschwäche hat... ;-)
(Auch schon erlebt)
Hier der Artikel:
https://www.xing.com/news/insiders/articles/management-by-ampelmannchen-wenn-chefs-nur-noch-rot-sehen-503852?sc_p=doorway_content&link_position=digest&xng_share_origin=email
Dunkelgrüne Grüße,
Roger
#rot #gelb #grün
Freitag, 28. Oktober 2016
Karthago muss zerstört werden
Erstellt von:
Roger Sterling
Ceterum censeo Carthaginem esse delendam
(lateinischfür: „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss“)
In Anlehnung an den historischen Ausspruch spricht man heute von einem Ceterum censeo, wenn eine Forderung beharrlich wiederholt wird.
Im positiven Sinn kann man auch sagen: "Steter Tropfen höhlt den Stein" oder "Redundanz schafft Klarheit". Beides grundsätzlich richtig. Um Überzeugungsarbeit im positivem Sinne zu leisten muss man kontinuierlich "dran" bleiben. "Hammer your message" ist noch so ein (Bullshit-)Satz in dem Zusmmenhang.
Bedenklich wird es m.E. halt dann, wenn es um (bewusst) falsche oder zumindest inhaltlich/ logisch fragwürdige oder diskutable Behauptungen geht die jemand aufgrund eines rein persönlichen (narzisstischen) Interesses, zu seinem Vorteil, in den Raum stellt. Oft unterstrichen noch mit dem Satz: "Wir sind uns hier im Raum ja alle einig, dass...".
Das Problem dabei ist, dass man da "dagegen" halten muss, wenn man anderer Meinung ist. Das wissenschaftliche Prinzip der Falsifikation wird quasi umgedreht. Nicht derjenige der etwas behauptet muss seine Behauptung (These) beweisen, sondern man muss das Gegenteil beweisen.
Kurzer Exkurs: Bestes Beispiel hierfür sind (eigentlich alle) Religionen: Niemand hat bisher bewiesen dass es Gott/ Götter gibt, aber stellt man die Frage nach dem Beweis, kommt immer die Gegenaussage "man könne ja auch nicht beweisen, dass es ihn nicht gibt". Aber: Man muss nicht eine Nicht-Existenz beweisen, sondern der der etwas behauptet muss es beweisen. So lange es nicht bewiesen ist, ist es nicht wahr. Aber das ist ein Thema für einen anderen Blog.
Was ich damit sagen möchte ist, dass diese Behauptungen im Sinne von "Karthago muss zerstört werden" äußerst gefährlich sind, da sie zumeist nur mit rhetorischem Geschick und viel emotionaler Kontrolle wieder aus dem Aussagenraum raus zu löschen sind. Insbesondere wenn sie aus einer Machtposition und/ oder gestützt von Hierarchie, getätigt werden.
Leider lassen sich viele (Top-)Manager von solchen Aussagen beeinflussen, weil sie gar nicht den Anspruch haben alles inhaltlich richtig zu hinterfragen, sondern viel mehr das Spiel rein auf der Beziehungsebene spielen und den Konflikt mit ihrem "Buddy" vermeiden wollen. Eine Hand wäscht die Andere.
Bedenklich wird es m.E. halt dann, wenn es um (bewusst) falsche oder zumindest inhaltlich/ logisch fragwürdige oder diskutable Behauptungen geht die jemand aufgrund eines rein persönlichen (narzisstischen) Interesses, zu seinem Vorteil, in den Raum stellt. Oft unterstrichen noch mit dem Satz: "Wir sind uns hier im Raum ja alle einig, dass...".
Das Problem dabei ist, dass man da "dagegen" halten muss, wenn man anderer Meinung ist. Das wissenschaftliche Prinzip der Falsifikation wird quasi umgedreht. Nicht derjenige der etwas behauptet muss seine Behauptung (These) beweisen, sondern man muss das Gegenteil beweisen.
Kurzer Exkurs: Bestes Beispiel hierfür sind (eigentlich alle) Religionen: Niemand hat bisher bewiesen dass es Gott/ Götter gibt, aber stellt man die Frage nach dem Beweis, kommt immer die Gegenaussage "man könne ja auch nicht beweisen, dass es ihn nicht gibt". Aber: Man muss nicht eine Nicht-Existenz beweisen, sondern der der etwas behauptet muss es beweisen. So lange es nicht bewiesen ist, ist es nicht wahr. Aber das ist ein Thema für einen anderen Blog.
Was ich damit sagen möchte ist, dass diese Behauptungen im Sinne von "Karthago muss zerstört werden" äußerst gefährlich sind, da sie zumeist nur mit rhetorischem Geschick und viel emotionaler Kontrolle wieder aus dem Aussagenraum raus zu löschen sind. Insbesondere wenn sie aus einer Machtposition und/ oder gestützt von Hierarchie, getätigt werden.
Leider lassen sich viele (Top-)Manager von solchen Aussagen beeinflussen, weil sie gar nicht den Anspruch haben alles inhaltlich richtig zu hinterfragen, sondern viel mehr das Spiel rein auf der Beziehungsebene spielen und den Konflikt mit ihrem "Buddy" vermeiden wollen. Eine Hand wäscht die Andere.
Man muss Dinge = Behauptungen also offensichtlich einfach nur oft genug sagen. Dann glauben das nicht nur "Alle", sondernman bekommt auch noch recht.
OMG... sind wir Menschen wirklich so einfach gestrickt?
Haltet dagegen! Lasst euch nicht tot labern und stimmt nicht zu, nur weil es jemand ständig wiederholt. Es wird nicht richtiger, je häufiger es jemand sagt.
Gutes Zitat passen dazu:
"Ich bin kein Freund von Kompromissen, aber ich lass mich gerne von guten Argumente überzeugen"
[Louis van Gaal, als Trainer des FC Bayern München]
Fordert Argumente. Keine Behauptungen. Aber denkt immer daran: "choose your battles". :-P
[Umfassende Überarbeitung am 30.10.2016]
OMG... sind wir Menschen wirklich so einfach gestrickt?
Haltet dagegen! Lasst euch nicht tot labern und stimmt nicht zu, nur weil es jemand ständig wiederholt. Es wird nicht richtiger, je häufiger es jemand sagt.
Gutes Zitat passen dazu:
"Ich bin kein Freund von Kompromissen, aber ich lass mich gerne von guten Argumente überzeugen"
[Louis van Gaal, als Trainer des FC Bayern München]
Fordert Argumente. Keine Behauptungen. Aber denkt immer daran: "choose your battles". :-P
Genaue Beschreibung des Kartago-Ausspruchs siehe: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ceterum_censeo_Carthaginem_esse_delendam
[Umfassende Überarbeitung am 30.10.2016]
Donnerstag, 27. Oktober 2016
Ich möchte so etwas nicht mehr lesen
Erstellt von:
Roger Sterling
So, nehmen wir mal an, Mitarbeiter stellen ein großes Problem fest. Damit meine ich ein wirklich großes Problem vor Kunde. Bspw ein möglicher technischer Defekt der für den Kunden vielleicht zur Gefahr werden könnte.
Wie sollte ein guter Mitarbeiter reagieren? Natürlich: melden.
Doch was passiert dann? Die Meldung geht seinen Weg. Vom Mitarbeiter zu seiner Führungskraft vor Ort, dann in die Zentrale/ Verwaltung, dann dort von den Fachabteilungen zum unteren Management und über das mittlere zum (vermeintlich) oberen Management. Dazwischen werden Lieferanten und Hersteller informiert und erste Problemlösungen eruiert und Ursachen analysiert.
Und man könnte meinen, dass sich alle auf dem Weg zur Lösung dem Problem pflichtbewusst annehmen und dankbar für das Feedback sind. Alle, na ja, zumindest fast alle... So lange bis das Problem bei Verantwortlichen "Top-Manager" angekommen ist, der dann natürlich in seiner Unfehlbarkeit die unverschämte Behauptung des angeblichen technischen Defektes, Macht seines Amtes und seiner sakrosankten Weisheit, als nicht möglich tituliert und das Thema mit dem Satz beendet:
"Ich möchte so etwas nicht mehr lesen."
... Natürlich verbunden mit einer Forderung an die Top-Führungskraft des Mitarbeiters das "auch bitte sicherzustellen".
Btw: Also nicht das der technische Defekt behoben wird, sondern das so was nicht mehr geschrieben wird. Lösung: Kill the problem.
Wir gut, dass wir (noch) Mitarbeiter haben, die sich Gedanken über das Wohl des Kunden und der eigenen Firma machen und rechtzeitig "Feuer" schreien, wenn es brennt... Man kann natürlich aber auch warten bis der Laden abgebrannt ist... Stimmt, eigentlich logisch, denn dann hat ja auch der Mitarbeiter das Problem, weil er sich ja nicht (!) gemeldet hat.
Kann man so machen...
VW lässt grüßen.
Man könnte natürlich aber auch einfach Danke sagen für das pflichtbewusste Handeln, die proaktive Information und das Kümmern. Und dankbar sein, wenn es sich am Ende als Fehlalarm herausgestellt hat. Ginge theoretisch auch... Aber vermutlich nur theoretisch.
OMG. :-(
Wie sollte ein guter Mitarbeiter reagieren? Natürlich: melden.
Doch was passiert dann? Die Meldung geht seinen Weg. Vom Mitarbeiter zu seiner Führungskraft vor Ort, dann in die Zentrale/ Verwaltung, dann dort von den Fachabteilungen zum unteren Management und über das mittlere zum (vermeintlich) oberen Management. Dazwischen werden Lieferanten und Hersteller informiert und erste Problemlösungen eruiert und Ursachen analysiert.
Und man könnte meinen, dass sich alle auf dem Weg zur Lösung dem Problem pflichtbewusst annehmen und dankbar für das Feedback sind. Alle, na ja, zumindest fast alle... So lange bis das Problem bei Verantwortlichen "Top-Manager" angekommen ist, der dann natürlich in seiner Unfehlbarkeit die unverschämte Behauptung des angeblichen technischen Defektes, Macht seines Amtes und seiner sakrosankten Weisheit, als nicht möglich tituliert und das Thema mit dem Satz beendet:
"Ich möchte so etwas nicht mehr lesen."
... Natürlich verbunden mit einer Forderung an die Top-Führungskraft des Mitarbeiters das "auch bitte sicherzustellen".
Btw: Also nicht das der technische Defekt behoben wird, sondern das so was nicht mehr geschrieben wird. Lösung: Kill the problem.
Wir gut, dass wir (noch) Mitarbeiter haben, die sich Gedanken über das Wohl des Kunden und der eigenen Firma machen und rechtzeitig "Feuer" schreien, wenn es brennt... Man kann natürlich aber auch warten bis der Laden abgebrannt ist... Stimmt, eigentlich logisch, denn dann hat ja auch der Mitarbeiter das Problem, weil er sich ja nicht (!) gemeldet hat.
Kann man so machen...
VW lässt grüßen.
Man könnte natürlich aber auch einfach Danke sagen für das pflichtbewusste Handeln, die proaktive Information und das Kümmern. Und dankbar sein, wenn es sich am Ende als Fehlalarm herausgestellt hat. Ginge theoretisch auch... Aber vermutlich nur theoretisch.
OMG. :-(
Donnerstag, 15. September 2016
Bullshitjob - Hofnarren des Kapitalismus
Erstellt von:
Roger Sterling
Hofnarren des Kapitalismus. Einfach eine wunderbare Formulierung. Danke für diesen Impuls.
Die beiden folgenden Sätze aus dem Artikel beschreiben aus meiner Sicht das was gesagt werden muss am besten:
"Sie wird ersetzt durch gesellschaftlich sinnlose Arbeit, so erkennbar hirnrissig, dass die Arbeitenden unmöglich selbst noch an sie glauben können."
"Die größten Arbeitssurrogate sind die, die eine Identifikation mit den Reichen und Mächtigen befördern. Es sind die Jobs der Unternehmensberater, der Fachanwälte für Gesellschaftsrecht, der Marketingspezialisten, der promovierten Finanzjongleure. Die Bullshitjobber sind die Hofnarren des Kapitalismus."
Mal unabhängig von der gesellschaftlichen Relevanz. Schauen wir mal nur auf den Mikrokosmos oder Pralleluniversum, den Maßstab überlasse ich euch, eines Unternehmens. Welchen Impact auf die Weiterentwicklung des Unternehmens oder die Generierung von tatsächlichem Mehrwert haben den viele Tätigkeiten oder gar ganze Jobs? Vielleicht ist der Job des Compliance Officers für ein Unternehmen mit Blick auf Datenschutz richtig, aber man muss genau drauf schauen was getan wird. Natürlich brauchen wir ein Gremium das sich mit der Freigabe von IT-Geldern beschäftigt. Wir müssen uns auch in Meetings treffen und abstimmen. Und man braucht auch mal eine Telko. Und je größer ein Unternehmen wird, desto mehr steigen die Administrationsaufgaben (vermutlich exponentiell zum Umsatz).
Problematisch und zum Bullshitjob wird es aber, wenn die Aufgaben, rational gesehen, > 50% an Selbstadimistration, Rechtertigungsaufgaben, rückwärtsgewandten Analysen und Schuldzuweisungen oder -abweisungen, übersteigt. Wenn ich den ganzen Tag nur damit beschäftigt bin Formulare auszufüllen, damit irgendjemand sagen kann er hat in irgendeinem Prozess irgendwo einen Harken. Wenn wir 8 h PPT malen, um Dinge zu erklären die man in 15 min auf der Tonspur hätte erklären oder mit gesundem Menschenverstand beantworten können. Wenn wir uns in Meetings setzen und sich keiner zuhört, weil alle in der Zeit ihr Mails beantworten (müssen), weil das sonst nicht schaffbar ist. Wenn wir Emotionen und Behauptungen anderer Bereiche - die keine Ahnung von unseren Job haben - widerlegen müssen, anstatt uns mit der Optimierung und Weiterentwicklung unserer eigentlichen Aufgaben zu beschäftigen. Das ist alles tote Zeit, die nichts produziert.
Und da hab ich die Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz tatsächlich noch überhaupt nicht beantwortet, sondern ja bewusst ausgeklammert.
Ich sag nicht, dass alle Unternehmensberater unnötig sind. Wenn sie einen Mehrwert liefern, bspw aufgrund von Expertise die im Unternehmen selbst nicht abgedeckt werden. Wenn wir aber Unternehmensberater engagieren die nur dazu da sind Entscheidungen oder Machtpositionen zu rechtfertigen, dann wird es zur reinen Selbstbeschäftigung, Nein, Selbstbefriedigung. Dann sind wir wieder beim Narzissmus und der Opportunität als "Fähnchen im Wind".
Und dann bin ich wieder beim zweiten Satz (s.o.): Jobs/ Tätigkeiten die die Identifikation mit den Reichen und Mächtigen befördern. Nicht nur Hofnarren des Kapitalismus, eher Sklaven der eigenen Unfreiheit, der eigenen kleinen Persönlichkeit und dem eigenen Mangel an Werten.
Es muss nicht jeder Brunnen bauen in Afrika. Aber lasst uns aufhören mit der rückwärtsgewandten und politischen Selbstbeschäftigung zur Befriedigung irgendwelcher Egos (im Zweifel der Eigenen). Das ist tote Zeit. Das ist Bullshit. Trefft Entscheidungen die dem Unternehmen (Parallel-Gesellschaft) weiterhelfen. Besser entscheiden, als nicht entscheiden. Machen! Einfach machen! Und lasst die Leute dabei auch Fehler machen. Lasst die Menschen selbst entscheiden. Als Führungskraft muss ich meinen Menschen das Warum erklären und beim Wie helfen. Das Was sollten sie selbst am besten können.
Und wer es dabei noch schafft sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, jeden Tag versucht einen besseren Job zu machen als gestern und dabei Herausforderungen als Chance sieht und positiv damit umgeht (Lächeln!), dann ist jeder Job kein Bullshitjob, sondern sinnvoll (wenn auch vllt nur im Mikrokosmos). Fragt euch jeden Tag, wenn das mein Laden wäre "what's in for me".
Oder wir fangen alle an in Afrika Brunnen zu bohren. Das wäre auch nicht schlimm. ;-)
Hier der Link zum Artikel auf Zeit-Online:
http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-08/david-graeber-berufe-bullshitjobs-unternehmensberater/komplettansicht
btw: Im Mittelteil wird es etwas dünn in der Argumentation. Aber die Grundaussage bleibt die gleiche. ;-)
#Bullshitjobs #Businesskasper
Die beiden folgenden Sätze aus dem Artikel beschreiben aus meiner Sicht das was gesagt werden muss am besten:
"Sie wird ersetzt durch gesellschaftlich sinnlose Arbeit, so erkennbar hirnrissig, dass die Arbeitenden unmöglich selbst noch an sie glauben können."
"Die größten Arbeitssurrogate sind die, die eine Identifikation mit den Reichen und Mächtigen befördern. Es sind die Jobs der Unternehmensberater, der Fachanwälte für Gesellschaftsrecht, der Marketingspezialisten, der promovierten Finanzjongleure. Die Bullshitjobber sind die Hofnarren des Kapitalismus."
Mal unabhängig von der gesellschaftlichen Relevanz. Schauen wir mal nur auf den Mikrokosmos oder Pralleluniversum, den Maßstab überlasse ich euch, eines Unternehmens. Welchen Impact auf die Weiterentwicklung des Unternehmens oder die Generierung von tatsächlichem Mehrwert haben den viele Tätigkeiten oder gar ganze Jobs? Vielleicht ist der Job des Compliance Officers für ein Unternehmen mit Blick auf Datenschutz richtig, aber man muss genau drauf schauen was getan wird. Natürlich brauchen wir ein Gremium das sich mit der Freigabe von IT-Geldern beschäftigt. Wir müssen uns auch in Meetings treffen und abstimmen. Und man braucht auch mal eine Telko. Und je größer ein Unternehmen wird, desto mehr steigen die Administrationsaufgaben (vermutlich exponentiell zum Umsatz).
Problematisch und zum Bullshitjob wird es aber, wenn die Aufgaben, rational gesehen, > 50% an Selbstadimistration, Rechtertigungsaufgaben, rückwärtsgewandten Analysen und Schuldzuweisungen oder -abweisungen, übersteigt. Wenn ich den ganzen Tag nur damit beschäftigt bin Formulare auszufüllen, damit irgendjemand sagen kann er hat in irgendeinem Prozess irgendwo einen Harken. Wenn wir 8 h PPT malen, um Dinge zu erklären die man in 15 min auf der Tonspur hätte erklären oder mit gesundem Menschenverstand beantworten können. Wenn wir uns in Meetings setzen und sich keiner zuhört, weil alle in der Zeit ihr Mails beantworten (müssen), weil das sonst nicht schaffbar ist. Wenn wir Emotionen und Behauptungen anderer Bereiche - die keine Ahnung von unseren Job haben - widerlegen müssen, anstatt uns mit der Optimierung und Weiterentwicklung unserer eigentlichen Aufgaben zu beschäftigen. Das ist alles tote Zeit, die nichts produziert.
Und da hab ich die Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz tatsächlich noch überhaupt nicht beantwortet, sondern ja bewusst ausgeklammert.
Ich sag nicht, dass alle Unternehmensberater unnötig sind. Wenn sie einen Mehrwert liefern, bspw aufgrund von Expertise die im Unternehmen selbst nicht abgedeckt werden. Wenn wir aber Unternehmensberater engagieren die nur dazu da sind Entscheidungen oder Machtpositionen zu rechtfertigen, dann wird es zur reinen Selbstbeschäftigung, Nein, Selbstbefriedigung. Dann sind wir wieder beim Narzissmus und der Opportunität als "Fähnchen im Wind".
Und dann bin ich wieder beim zweiten Satz (s.o.): Jobs/ Tätigkeiten die die Identifikation mit den Reichen und Mächtigen befördern. Nicht nur Hofnarren des Kapitalismus, eher Sklaven der eigenen Unfreiheit, der eigenen kleinen Persönlichkeit und dem eigenen Mangel an Werten.
Es muss nicht jeder Brunnen bauen in Afrika. Aber lasst uns aufhören mit der rückwärtsgewandten und politischen Selbstbeschäftigung zur Befriedigung irgendwelcher Egos (im Zweifel der Eigenen). Das ist tote Zeit. Das ist Bullshit. Trefft Entscheidungen die dem Unternehmen (Parallel-Gesellschaft) weiterhelfen. Besser entscheiden, als nicht entscheiden. Machen! Einfach machen! Und lasst die Leute dabei auch Fehler machen. Lasst die Menschen selbst entscheiden. Als Führungskraft muss ich meinen Menschen das Warum erklären und beim Wie helfen. Das Was sollten sie selbst am besten können.
Und wer es dabei noch schafft sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, jeden Tag versucht einen besseren Job zu machen als gestern und dabei Herausforderungen als Chance sieht und positiv damit umgeht (Lächeln!), dann ist jeder Job kein Bullshitjob, sondern sinnvoll (wenn auch vllt nur im Mikrokosmos). Fragt euch jeden Tag, wenn das mein Laden wäre "what's in for me".
Oder wir fangen alle an in Afrika Brunnen zu bohren. Das wäre auch nicht schlimm. ;-)
Hier der Link zum Artikel auf Zeit-Online:
http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-08/david-graeber-berufe-bullshitjobs-unternehmensberater/komplettansicht
btw: Im Mittelteil wird es etwas dünn in der Argumentation. Aber die Grundaussage bleibt die gleiche. ;-)
#Bullshitjobs #Businesskasper
Montag, 22. August 2016
Say Yes First!
Erstellt von:
Roger Sterling
Ganz netter Vergleich, der beschreibt warum sich Büro manchmal so wild anfühlt.
Wild West
Wild Corporate
Traurig aber leider wohl war. Nicht in dem Moment APs oder krude Thesen hinterfragen, wenn sie durch die Luft fliegen, sondern erst mal schön Ja sagen und dann danach versuchen herauszufinden was eigentlich gemeint war, zu tun ist oder ob das überhaupt Sinn macht. Wer direkt fragt hat schnell den Ruf des Querulanten. So viel zum Thema wir wollen nicht nur Ja-Sager.
Leider eine der vielen Erklärungen Warum manche Kollegen "Karriere" machen. Oder anders gesagt: Großer Teil des Business ist (irgendwann) ein Wahrnehmungs-Game.
Wild West
"Shoot First,
Ask Later"
Wild Corporate
"Say Yes First,
Ask Later"
Traurig aber leider wohl war. Nicht in dem Moment APs oder krude Thesen hinterfragen, wenn sie durch die Luft fliegen, sondern erst mal schön Ja sagen und dann danach versuchen herauszufinden was eigentlich gemeint war, zu tun ist oder ob das überhaupt Sinn macht. Wer direkt fragt hat schnell den Ruf des Querulanten. So viel zum Thema wir wollen nicht nur Ja-Sager.
Leider eine der vielen Erklärungen Warum manche Kollegen "Karriere" machen. Oder anders gesagt: Großer Teil des Business ist (irgendwann) ein Wahrnehmungs-Game.
Mittwoch, 10. August 2016
Entscheidungsoptionen
Erstellt von:
Roger Sterling
Ich habe mich heute von Mitarbeitern überzeugen lassen in der GF nicht 3 Optionen zu Wahl zu stellen, sondern eine Variante vorzugeben. Überzeugt hat mich, als ein Mitarbeiter mir folgendes Video gezeigt hat und meinte, wenn wir schon Optionen aufzeigen, dann müssten wir das schon so machen wie in folgendem Ausschnitt mit Präsident Schwarzenegger im Simsons Film (ab 0:10). ;-)
Grundsätzlich bin ich ja immer der Meinung, man muss Entscheidern zumindest das Gefühl geben, dass sie entscheiden konnten. Es geht ja darum "Entscheider zu werden", wie ein Ex-Chef mal zu mir meinte. Tatsächlich für die beste Lösung entscheidend ist aber ja, dass man den Ball so geschickt spielt, dass sie sich am Ende für die "richtige" Option entscheiden.
So wie im Filmausschnitt finde ich das durchaus charmant und nachahmungswürdig. Auf jeden Fall stecken in den paar Sekunden sehr viel Wahrheit. Einfach Großartig!
Grundsätzlich bin ich ja immer der Meinung, man muss Entscheidern zumindest das Gefühl geben, dass sie entscheiden konnten. Es geht ja darum "Entscheider zu werden", wie ein Ex-Chef mal zu mir meinte. Tatsächlich für die beste Lösung entscheidend ist aber ja, dass man den Ball so geschickt spielt, dass sie sich am Ende für die "richtige" Option entscheiden.
So wie im Filmausschnitt finde ich das durchaus charmant und nachahmungswürdig. Auf jeden Fall stecken in den paar Sekunden sehr viel Wahrheit. Einfach Großartig!
P.s.: Es gab natürlich auch überzeugende inhaltliche Argumente. ;-)
Montag, 25. Juli 2016
Bürowitze
Erstellt von:
Roger Sterling
Wenn ein Artikel einen Betreff hat wie folgenden: "Achtung Lachkrampfgefahr: Die 30 + 5 besten Bürowitze", dann bin ich ja schon mal grundsätzlich skeptisch, denn meistens sind die Witze einfach nur flach wie ein Brett. Und auch dieses mal bestätigt sich das wieder. Gähn :-/
Ein guter Witz war aber dabei. Der hat was. Ich hab den eben mal bei einem Mitarbeiter ausprobiert. Als Gleichnis dafür, Warum er "etwas" nicht genehmigt bekommen hat, was er wollte. Hat super funktioniert. :-P
[Achtung: Das geht nur, wenn man eine offene und vertraute Kultur zu seinen Mitarbeitern hat und das wirklich als Schwerz und nicht ernst meint].
#4
Liegt ein riesen Stapel Bewerbungen auf dem Tisch des Personalers. Er nimmt die Hälfte und wirft sie in den Müll. Auf den verwunderten Blick seines Kollegen antwortet er: „Die haben alle Pech. Und Mitarbeiter, die Pech haben, können wir nicht gebrauchen!“
Ha ha ha... ich bin mir sicher, dass läuft tatsächlich oft so. HR traue ich auf jeden Fall alles zu und es würde einiges in Sachen Personalauswahl erklären. ;-)
Wer es sich antun möchte kann sich die schlechten Witze hier mal antun. Noch flacher sind wirklich nur die Twitter Beispiele. So was wie Tier-Videos gehören eh verboten.Nicht wegen den Tieren, sondern wegen den Leuten die das lustig finden. Dschungel-Camp Niveau. Aber auch das ist ja Geschmacksache.
http://arbeits-abc.de/buerowitze-mit-lachkrampfgefahr/
Und, gelacht?
Was auf jeden Fall richtig ist: Humor ist essentiell und darf nicht verloren gehen - selbst bei all der professionellen Ernsthaftigkeit des "Business". Am besten ist eh: Man muss auch über sich selbst lachen können. Leider können das viele nicht (mehr).
Also, frei nach unserem Motto: "Wer noch Kraft hat zu Lachen, hat auch noch Kraft zu Arbeiten!" :-)
have fun
Ein guter Witz war aber dabei. Der hat was. Ich hab den eben mal bei einem Mitarbeiter ausprobiert. Als Gleichnis dafür, Warum er "etwas" nicht genehmigt bekommen hat, was er wollte. Hat super funktioniert. :-P
[Achtung: Das geht nur, wenn man eine offene und vertraute Kultur zu seinen Mitarbeitern hat und das wirklich als Schwerz und nicht ernst meint].
#4
Liegt ein riesen Stapel Bewerbungen auf dem Tisch des Personalers. Er nimmt die Hälfte und wirft sie in den Müll. Auf den verwunderten Blick seines Kollegen antwortet er: „Die haben alle Pech. Und Mitarbeiter, die Pech haben, können wir nicht gebrauchen!“
Ha ha ha... ich bin mir sicher, dass läuft tatsächlich oft so. HR traue ich auf jeden Fall alles zu und es würde einiges in Sachen Personalauswahl erklären. ;-)
Wer es sich antun möchte kann sich die schlechten Witze hier mal antun. Noch flacher sind wirklich nur die Twitter Beispiele. So was wie Tier-Videos gehören eh verboten.Nicht wegen den Tieren, sondern wegen den Leuten die das lustig finden. Dschungel-Camp Niveau. Aber auch das ist ja Geschmacksache.
http://arbeits-abc.de/buerowitze-mit-lachkrampfgefahr/
Und, gelacht?
Was auf jeden Fall richtig ist: Humor ist essentiell und darf nicht verloren gehen - selbst bei all der professionellen Ernsthaftigkeit des "Business". Am besten ist eh: Man muss auch über sich selbst lachen können. Leider können das viele nicht (mehr).
Also, frei nach unserem Motto: "Wer noch Kraft hat zu Lachen, hat auch noch Kraft zu Arbeiten!" :-)
have fun
Freitag, 8. Juli 2016
Nach oben schafft es nur der Rahm oder der Abschaum
Erstellt von:
Roger Sterling
So sieht's aus. Das wäre mal wieder eigentlich zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Der nachfolgenden Absatz hat mir auf jeden Fall ein großes Schmunzeln ins Gesicht gezaubert.
"Kennen sie das Sprichwort 'Nach oben schafft es nur der Rahm oder der Abschaum'? Ich will nicht, dass der Abschaum Schaden anrichtet. Miese Menschen sind ruinös. Psychopathen sind gefährlich und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Sie haben keinerlei Emotionen und sind schon mit einem 'Herstellerschaden' auf die Welt gekommen. Nur ein Prozent der Menschen sind Psychopathen, sie verursachen aber 99 Prozent der Schäden. Im Top-Management kumulieren sie sich sogar zu 14,5 Prozent."
14,5%, das ist 1/7, also jeder 7. Woo Ha. 1, 2, 3, 4, 5, 6, ... Kommt mir fast zu wenig vor. Und wenn 1% für 99% der Schäden verantwortlich ist. Wie viel verursachen dann 14,5%... Hmmm... Das erklärt einiges.
14,5%, das ist 1/7, also jeder 7. Woo Ha. 1, 2, 3, 4, 5, 6, ... Kommt mir fast zu wenig vor. Und wenn 1% für 99% der Schäden verantwortlich ist. Wie viel verursachen dann 14,5%... Hmmm... Das erklärt einiges.
Ich Google die Frau jetzt mal. Könnte eine spannende Abendlektüre werden. ;-)
Cheers
Montag, 20. Juni 2016
31 Dinge, die ihr nie zu eurem Chef sagen solltet
Erstellt von:
Roger Sterling
Was den Artikel zum Bullshit macht und es damit auf unseren Blog geschafft hat, ist der einleitende Satz der begründen soll, warum man das nicht sagen darf:
„Es ist sehr wichtig, vorsichtig zu sein und genau darauf zu achten, was man seinem Chef alles sagt. Der kleinste Fehler könnt euch nämlich eure Karriere kosten".
What?!? Wenn ein Mitarbeiter sagt: "Nein", oder "ich kann das nicht" oder "ich weiß nicht"... dann kostet ihn das die Karriere. Na dann Gute Nacht. Wenn Mitarbeiter Angst haben müssen, wenn sie mal "Nein" sagen, dann stellt sich die Frage nach "Kultur" auch nicht mehr.
Das schlimme ist, als reine Situationsbeschreibung wie das aktuell in vielen Unternehmen und (schlechten) Chefs so läuft, stimmt das vermutlich sogar ganz oft. :-(
Hier der Artikel: 31 Dinge, die ihr nie zu eurem Chef sagen solltet
http://www.businessinsider.de/dinge-die-ihr-nie-zu-eurem-chef-sagen-solltet-2016-6
btw: Ein paar Aussagen sind ja wirklich recht dämlich. Mit der Aussage "dann kündige ich" schießt man sich ja tatsächlich etwas ins Abseits. Aber dafür braucht man dann bitte keinen "Karriere-Coach" der einem das erklärt. Da reicht hoffentlich normaler gesunder Menschenverstande.
Wobei ich die Job-Bezeichnung "Karriere-Coach" eh etwa obskur finde. Und ob ich jemandem vertrauen würde der das dann auch noch im Fernsehen auf MTV macht... Wohl eher nicht. Ich weiß nicht warum, aber ich muss da stark an "Bauer sucht Frau" denken. Wobei, dass ist bestimmt alles echt. ;-)
„Es ist sehr wichtig, vorsichtig zu sein und genau darauf zu achten, was man seinem Chef alles sagt. Der kleinste Fehler könnt euch nämlich eure Karriere kosten".
What?!? Wenn ein Mitarbeiter sagt: "Nein", oder "ich kann das nicht" oder "ich weiß nicht"... dann kostet ihn das die Karriere. Na dann Gute Nacht. Wenn Mitarbeiter Angst haben müssen, wenn sie mal "Nein" sagen, dann stellt sich die Frage nach "Kultur" auch nicht mehr.
Das schlimme ist, als reine Situationsbeschreibung wie das aktuell in vielen Unternehmen und (schlechten) Chefs so läuft, stimmt das vermutlich sogar ganz oft. :-(
Hier der Artikel: 31 Dinge, die ihr nie zu eurem Chef sagen solltet
http://www.businessinsider.de/dinge-die-ihr-nie-zu-eurem-chef-sagen-solltet-2016-6
btw: Ein paar Aussagen sind ja wirklich recht dämlich. Mit der Aussage "dann kündige ich" schießt man sich ja tatsächlich etwas ins Abseits. Aber dafür braucht man dann bitte keinen "Karriere-Coach" der einem das erklärt. Da reicht hoffentlich normaler gesunder Menschenverstande.
Wobei ich die Job-Bezeichnung "Karriere-Coach" eh etwa obskur finde. Und ob ich jemandem vertrauen würde der das dann auch noch im Fernsehen auf MTV macht... Wohl eher nicht. Ich weiß nicht warum, aber ich muss da stark an "Bauer sucht Frau" denken. Wobei, dass ist bestimmt alles echt. ;-)
Freitag, 10. Juni 2016
5 Ansagen, die beweisen, dass Ihr Chef von gestern ist
Erstellt von:
Roger Sterling
Alle 5 schon erlebt. Sogar alle in einem Meeting. Häufig verbunden mit impulsiven Monologen narzisstischer Top-Manager. Lesen kann jeder den Artikel ja selbst. Deshalb wiederhole ich hier nichts, sondern untermale ihm mal mit selbsterlebten Anekdoten.
Hier erstmal die "5 Ansagen".
1. Wir können uns keine Fehler mehr erlauben!
2. Wir müssen die Verantwortlichen identifizieren!
Hier erstmal die "5 Ansagen".
1. Wir können uns keine Fehler mehr erlauben!
2. Wir müssen die Verantwortlichen identifizieren!
3. Wir müssen aus der Vergangenheit lernen!
4. Wir müssen die Risiken besser im Griff haben!
3) Wer nichts weiß bildet einen Arbeitskreis oder beliebt "Lessons Learned Termine" die natürlich ausführlich mit ppt und Dokumtationen vorbereitet werden müssen. Gegen Lernen sprich ja nix ;-). Nur muss man das nicht oktruieren. Denn, dass führt durchaus dazu, dass solche Termine nur gemacht werden, um sagen zu können man hat darüber gesprochen. Ergebnis = Null.
Aber, wenn ich mal davon ausgehe, dass Mitarbeiter keine Fehler absichtlich machen und Führungskräfte die bestmöglichen Ergebnisse abliefern wollen, dann erschließt sich das "lernen" ja automatisch. Ok, Grundvoraussetzung ist eine offene Kultur in der Mitarbeiter ermutigt werden selbst nachzudenken und nicht nur auszuführen. Aber das setzt ja auch voraus, dass man (immer) vom Guten in den Mitarbeitern ausgeht und sie nicht nur als Arbeitsbienen betrachtet.
4) Ja ja, nix tun, was Aufmerksamkeit oder Arbeit erzeugt. Damit disqualifiziert sich m.E jede Führungskraft als solche. Es ist der verdammte Job Entscheidungen zu treffen und das Unternehmen besser zu machen. Da gehört es halt auch dazu mal was zu riskieren. Aber wer nur opportun und demütig umsetzt, der macht Vllt Karriere, führt aber nicht. Das ist also einfach: no risk, no fun!
5) Den mag ich besonders. Zuerst schön auf die Fehler drauf hauen und Druck machen (keine Risiken keine Fehler) und dann aber einfordern, dass die Mitarbeiterzufriedenheit bitte schön super sein muss und dann, das auch noch direkt bei der direkten Führungskraft einfordern: " Das müssen Sie über das beste Führungserlebnis hinbekommen...". What? Habt ihr euch selbst zugehört (siehe Punkte 1-4).
Wer also Angast hat etwas zu riskieren, Fehler hart kritisiert, nur verwaltet und sich ewig mit der Vergangenheit aufhält und dann unbedingt (opportun) auch die Mitarbeiterbefragung "grün" haben möchte... Kann im Ergebnis nur in absoluter Handlungsunfähigkeit enden. Aber man hat alles gemacht was gefordert wurde. Ja, so geht Karriere. ;-)
(Anmerkung: Ich hoffe, naiverweise, immer noch, dass das nicht wirklich so ist).
4. Wir müssen die Risiken besser im Griff haben!
5. Wertschöpfung durch Wertschätzung!
Hier der Artikel = die Quelle:
http://www.bernd-slaghuis.de/karriere-blog/5-ansagen-chef-von-gestern/
Jetzt meine kleine Untermalung:
1.) Meistens kommt erst ein obligatorischer Hinweis auf die tolle "Fehlerkultur" die man im Unternehmen hat, um dann fast im gleichen Atemzug zu betonen, "dass das jetzt aber schon blöd wäre, dass so was passiert ist". Ne, echt jetzt? Hätte gedacht das ist voll gut, wenn man einen Fehler macht und eigentlich haben die Kollegen das ja auch total absichtlich gemacht. Danke für den Hinweis, wäre man nicht selbst drauf gekommen.
Btw: Ich hab an so einer Stelle mal ausprobiert auf "die Chance" zu verweisen die in jedem Fehler steckt, weil man dann ja auch daraus meistens sehr viel lernen kann und besser wird. Ich weiß nicht ob es intellektuell oder kulturell überfordert hat. Aber die Fragezeichen in den Gesichtern sprachen für sich.
2.) aka "wer ist Schuld?" oder noch besser "Wem kann ich denn jetzt die Rechnung dafür schicken?". Das hilft natürlich total, wenn man zuerst die vermeintlich Schuldigen a) in ein Gremium kommen lässt, um nach der sehr guten Erklärung des Prozesses inkl. RACI, der Verkettung von unglücklichen Umständen, plus Programmierfehler eines ITlers der irgendwo in Indien im Keller sein Dasein schmachtet und der Darlegung der bereits durchgeführten/ auf den Weg gebrachten Lösung und Verbesserung, dann b) gefühlte Stunden lang über den "Verantwortlichen" streitet.
Hier der Artikel = die Quelle:
http://www.bernd-slaghuis.de/karriere-blog/5-ansagen-chef-von-gestern/
Jetzt meine kleine Untermalung:
1.) Meistens kommt erst ein obligatorischer Hinweis auf die tolle "Fehlerkultur" die man im Unternehmen hat, um dann fast im gleichen Atemzug zu betonen, "dass das jetzt aber schon blöd wäre, dass so was passiert ist". Ne, echt jetzt? Hätte gedacht das ist voll gut, wenn man einen Fehler macht und eigentlich haben die Kollegen das ja auch total absichtlich gemacht. Danke für den Hinweis, wäre man nicht selbst drauf gekommen.
Btw: Ich hab an so einer Stelle mal ausprobiert auf "die Chance" zu verweisen die in jedem Fehler steckt, weil man dann ja auch daraus meistens sehr viel lernen kann und besser wird. Ich weiß nicht ob es intellektuell oder kulturell überfordert hat. Aber die Fragezeichen in den Gesichtern sprachen für sich.
2.) aka "wer ist Schuld?" oder noch besser "Wem kann ich denn jetzt die Rechnung dafür schicken?". Das hilft natürlich total, wenn man zuerst die vermeintlich Schuldigen a) in ein Gremium kommen lässt, um nach der sehr guten Erklärung des Prozesses inkl. RACI, der Verkettung von unglücklichen Umständen, plus Programmierfehler eines ITlers der irgendwo in Indien im Keller sein Dasein schmachtet und der Darlegung der bereits durchgeführten/ auf den Weg gebrachten Lösung und Verbesserung, dann b) gefühlte Stunden lang über den "Verantwortlichen" streitet.
3) Wer nichts weiß bildet einen Arbeitskreis oder beliebt "Lessons Learned Termine" die natürlich ausführlich mit ppt und Dokumtationen vorbereitet werden müssen. Gegen Lernen sprich ja nix ;-). Nur muss man das nicht oktruieren. Denn, dass führt durchaus dazu, dass solche Termine nur gemacht werden, um sagen zu können man hat darüber gesprochen. Ergebnis = Null.
Aber, wenn ich mal davon ausgehe, dass Mitarbeiter keine Fehler absichtlich machen und Führungskräfte die bestmöglichen Ergebnisse abliefern wollen, dann erschließt sich das "lernen" ja automatisch. Ok, Grundvoraussetzung ist eine offene Kultur in der Mitarbeiter ermutigt werden selbst nachzudenken und nicht nur auszuführen. Aber das setzt ja auch voraus, dass man (immer) vom Guten in den Mitarbeitern ausgeht und sie nicht nur als Arbeitsbienen betrachtet.
4) Ja ja, nix tun, was Aufmerksamkeit oder Arbeit erzeugt. Damit disqualifiziert sich m.E jede Führungskraft als solche. Es ist der verdammte Job Entscheidungen zu treffen und das Unternehmen besser zu machen. Da gehört es halt auch dazu mal was zu riskieren. Aber wer nur opportun und demütig umsetzt, der macht Vllt Karriere, führt aber nicht. Das ist also einfach: no risk, no fun!
5) Den mag ich besonders. Zuerst schön auf die Fehler drauf hauen und Druck machen (keine Risiken keine Fehler) und dann aber einfordern, dass die Mitarbeiterzufriedenheit bitte schön super sein muss und dann, das auch noch direkt bei der direkten Führungskraft einfordern: " Das müssen Sie über das beste Führungserlebnis hinbekommen...". What? Habt ihr euch selbst zugehört (siehe Punkte 1-4).
Wer also Angast hat etwas zu riskieren, Fehler hart kritisiert, nur verwaltet und sich ewig mit der Vergangenheit aufhält und dann unbedingt (opportun) auch die Mitarbeiterbefragung "grün" haben möchte... Kann im Ergebnis nur in absoluter Handlungsunfähigkeit enden. Aber man hat alles gemacht was gefordert wurde. Ja, so geht Karriere. ;-)
(Anmerkung: Ich hoffe, naiverweise, immer noch, dass das nicht wirklich so ist).
Interessanterweise komm ich im ersten Impuls gedanklich immer wieder im Generation X - Generation Y Vergleich raus. Um ihm gleich wieder zuzumachen. Denn was hat eigentlich gute Führung mit dem Alter der Führungskräfte zu tun? Richtig, nichts. Eigentlich. Trotzdem beobachte ich diese Dinge doch tendenziell eher bei den "älteren" Kollegen.
Aber, um Otto Rehhagel zu zitieren: "Es gibt keine jungen oder alten Spieler, nur gute oder schlechte."
Cheers
Cheers
Samstag, 28. Mai 2016
Eingeweihte der Machtelite
Erstellt von:
Roger Sterling
Hier ein ganz interessanter Textauszug aus einem Artikel zu einem eigentlich "Business" fremden Thema (Religionskritik). Jedoch sind die Parallelen unverkennbar. Und wenn man bedenkt, dass die Kirche im Grunde mit Ihrer Institution das Thema (harte) Hierarchien in der "Führung eines Unternehmens" quasi vorbildlich vorlebt, dann macht das ganze auch irgendwie noch mehr Sinn.
Auszug hpd.de vom 25.05.16:
"BERLIN. (hpd) Wer Macht ausüben möchte, der benötigt eine überdurchschnittliche Intelligenz, die häufig auch dazu genutzt werden muss, die Massen nicht in alles einzuweihen. Damit jedoch intelligente Menschen, die dieses Spiel durchschauen, nicht aus dem Konsens des Für-Dumm-Verkaufens ausscheren, müssen sie zu Eingeweihten der Machtelite werden können, die als Erkennende das System unterstützen. Religionsbegründer bauen daher Intelligenztests in die Glaubensinhalte ein, die sich als Satiren erkennen lassen."
Auszug hpd.de vom 25.05.16:
"BERLIN. (hpd) Wer Macht ausüben möchte, der benötigt eine überdurchschnittliche Intelligenz, die häufig auch dazu genutzt werden muss, die Massen nicht in alles einzuweihen. Damit jedoch intelligente Menschen, die dieses Spiel durchschauen, nicht aus dem Konsens des Für-Dumm-Verkaufens ausscheren, müssen sie zu Eingeweihten der Machtelite werden können, die als Erkennende das System unterstützen. Religionsbegründer bauen daher Intelligenztests in die Glaubensinhalte ein, die sich als Satiren erkennen lassen."
Link zum Artikel: http://hpd.de/artikel/iq-test-christentum-13126
Also habe ihr die "geheimen" Spielregeln (in eurem Unternehmen) verstanden? Nur wer sie verstanden hat, kann sie für sich nutzen. Einzig ob man das Will, mit seinem Gewissen vereinbaren kann, muss jeder für sich selbst beantworten.
Also, frei nach Machiavelli: Die Aufgabe des Managers ist es, Macht auszuüben. Deshalb darf er seine Lust auf Macht nicht unterdrücken.
(Werner Schwanfelder: Überzeugend Führen mit Machiavelli; Kapitel 3, Seite 46; Sonderausgabe; 2007; Redline GmbH)
Los geht's! ;-)
Montag, 18. April 2016
Kennen Sie diese sechs Cheftypen?
Erstellt von:
Roger Sterling
Lachen oder weinen? :-/
http://www.spiegel.de/video/kennen-sie-diese-sechs-cheftypen-video-1666512.html
Wir sind alle Adler!
Guten Start in die Woche.
Cheers
http://www.spiegel.de/video/kennen-sie-diese-sechs-cheftypen-video-1666512.html
Wir sind alle Adler!
Guten Start in die Woche.
Cheers
Freitag, 18. März 2016
Zeitdruck führt zu Scheiße
Erstellt von:
Roger Sterling
Ich bin am überlegen, ob ich das Video nicht auch mal meinem Chef, der tendenziell eher aktionistisch, hektisch und adhoc geprägt ist, schicke. "Wir fahren auf Sicht", ist da ne beliebte Aussage. Das ist zwar Business und nicht Agentur, aber die Aussage bleibt ja die gleiche. Das gilt für jede komplexe Aufgabe bei der man mal etwas nachdenken muss. Wobei "denken" bei vielen (BWLern) in Unternehmen ja eher ein Fremdwort ist. Man könnte auch meinen Management geht nur mit Stress. Aber wollten wir nicht auch mehr Leadership als Management. Hmmm... Wie ist das eigentlich mit der Korrelation und Kausalität. War man zuerst Manager und hat dann alle gestresst oder muss man ein (aktionistischer) Stresser sein, um Manager zu werden. Und Führung das machen dann die die Zeit zum Nachdenken haben. Aber zurück zum Thema: Am besten sind die Sachen ja eh immer gestern fertig. So wichtige Gremientermine, Aufsichtsratssitzungen und Deadlines und so fallen ja auch immer vom Himmel... Hoppla, na ist denn heut' schon Weihnachten.
Langsam, es eilt!
http://www.schleckysilberstein.com/2016/03/zeitdruck-fuhrt-zu-scheise-ein-wichtiges-erklarvideo/
Witziger weise hat Gunter Dueck (#wilddueck) just heute auf seinem Blog einen Text fast zum gleichen Thema veröffentlicht. Mal wieder, eigentlich wie immer, sehr lesenswert:
http://www.omnisophie.com/dd261-mehr-ruhe-oder-mehr-stress-ueber-eine-wurzel-des-derzeitigen-irrsinns-maerz-2016/
Also, gebt Gas!
Wer bremst verliert. ;-)
Langsam, es eilt!
http://www.schleckysilberstein.com/2016/03/zeitdruck-fuhrt-zu-scheise-ein-wichtiges-erklarvideo/
Witziger weise hat Gunter Dueck (#wilddueck) just heute auf seinem Blog einen Text fast zum gleichen Thema veröffentlicht. Mal wieder, eigentlich wie immer, sehr lesenswert:
http://www.omnisophie.com/dd261-mehr-ruhe-oder-mehr-stress-ueber-eine-wurzel-des-derzeitigen-irrsinns-maerz-2016/
Also, gebt Gas!
Wer bremst verliert. ;-)
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