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Mittwoch, 2. Januar 2019

Chef Typen

Alle in der ein oder anderen Ausprägung und vielleicht auch in der Kombination bekannt. Sehr witzig.  😂


#HarryG #Stromberg #Management

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Digital Transformation

Dazu fällt mir auch der Spruch ein: "Ein analoger Scheiß-Prozess, wird durch Digitalisierung ein digitaler Scheiß-Prozess". 😳


Mittwoch, 28. März 2018

Do something

Immer schön die Hierarchie-Treppe einhalten.
Schönes Beispiel für klassisches Management. 😇


Donnerstag, 15. Februar 2018

Kollegen

# 5. - der Vertriebler 😂
Leider gibt es die tatsächlich Alle genau so... OMG 😱



#Bullshitbingo #HarryG #Vertrieb

Samstag, 23. September 2017

The IT Department

Das in der IT die Freaks rum laufen ist ja nichts neues. 😂
Und Angst hatte ich bei dem ein oder anderen ITler auch schon mal... 🤡😱☠️


Dienstag, 13. Juni 2017

Ich mache Business - Ich bin der Boss

KRAFTKLUB
SKLAVE

[Anmerkung: Insbesondere in Verbindung mit dem Video trifft es das ziemlich gut und dem ist eigentlich auch nichts hinzuzufügen] ;-)


Ich kann gut mit Menschen
Kurzes Meeting? Aber gern!
Ich richte mich da komplett nach den Wünschen vom Konzern
Ich schlafe im Büro, ich lebe im Betrieb
Der Überstundenübernehmer, ich bin überaus beliebt

Business
Ich mache Business
Ich bin der Boss

Auf der Weihnachtsfeier richtig einen tanken
Und dann bisschen tanzen mit den neuen Praktikanten
Ich glaub, wir hab'n Papierstau, da sollte man mal nachschau'n
Ich geh' in den Kopierraum und lass' hinter mir die Tür auf
Ich bin teamfähig, ich bin flexibel
Ich melde mich zum Dienst und lecke deine Stiefel

Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will immer auf Arbeit bleiben
Ich sage ja, ich meine nein
Lass mich dein Sklave sein!
Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will ein Teil dieser Firma sein
Nicht immer leicht, doch Strafe muss sein
Lass mich dein Sklave sein!

Ich lass' den Kugelschreiber fall'n, da muss ich mich wohl bücken
Schnallst du mir mal bitte diesen Sattel auf den Rücken?
Wir reiten aus, hol die Peitsche raus
Ich räum' vorher nur noch ganz schnell meinen Schreibtisch auf

Business
Ich mache Business
Ich bin der Boss

Im Unternehmen muss man sich auch untergeben
Nach oben buckeln und nach unten treten
Das Positive seh'n
Der Job ist mein Leben
Nachher schön mit den Kollegen nochmal amtlich einen heben
Auf dem Schild steht der Name, auf der Stirn steht der Schweiß
Doch niemand hat gesagt es wäre leicht

Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will immer auf Arbeit bleiben
Ich sage ja, ich meine nein
Lass mich dein Sklave sein!
Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will ein Teil dieser Firma sein
Nicht immer leicht, doch Strafe muss sein
Lass mich dein Sklave sein!

Sperr mich ein, mach mich klein, ich sag' ja, meine nein
So allein, nur wir zwei, aber Strafe muss sein
Nimm dir Zeit, du hast frei, ich mach' deine Arbeit
Reiß die Kleider vom Leib, schau mich an, alles dein

Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will immer auf Arbeit bleiben
Ich sage ja, ich meine nein
Lass mich dein Sklave sein!
Hundert Jahre Vertragslaufzeit
Ich will ein Teil dieser Firma sein
Nicht immer leicht, doch Strafe muss sein
Lass mich dein Sklave sein!

Sperr mich ein, mach mich klein, jich sag' ja, meine nein
Lass mich dein Sklave sein!
So allein, nur wir zwei, aber Strafe muss sein
Lass mich dein Sklave sein!
Nimm dir Zeit, du hast frei, ich mach' deine Arbeit
Lass mich dein Sklave sein!
Reiß die Kleider vom Leib, schau mich an, alles dein
Lass mich dein Sklave sein!

Mittwoch, 7. Juni 2017

Passierschein A38

Ich freu mich doch immer wieder, wenn in einem Unternehmen die Mitarbeiter auf der einen Seite Freiheiten, flexibles Arbeiten, moderne Führung und tolle Rahmenbedingungen (von oben) einfordern, sich dann aber gerne auch "BR-konform" verhalten und auf Betriebsvereinbarungen und Paragraphen berufen, wenn es gerade bequem ist. "Das steht nicht in meinem Arbeitesvertrag" oder "da muss der BR erst zustimmen", sind immer wieder "gerne" gehörte Sätze.

Als Führungskraft freue ich mich doch immer wieder über die Bürokratie mit derm man so seinen Tag verbringen kann. Und es ist dann ja auch Führungsaufgabe, denn wenn es nicht von oben kommt macht ja keiner was oder man muss sich vorwefen lassen es nicht offiziell geklärt zu haben. Ach, wie war das nochmal mit der Flexibilität und modernem Arbeiten.

Eins meiner Lieblingszitate passt hier hervorragend: "Bürokratie ist ein Ausdruck von undisziplinierten Menschen". Und das erinnert mich doch stark an folgende legendäre Szene:



Scheint dann ja irgendwie doch in der Natur des Menschen zu liegen. Also nicht nur Führungskräfte erzeugen Bullshit... Mitarbeiter durchaus auch. Stromberg würde sich freuen. ;-)



Dienstag, 18. April 2017

Like A Boss

Passt ja perfekt. Natürlich inhaltlich, aber zufällig auch zeitlich. Zumindest bei uns laufen nämlich gerade die "Performance Reviews". Vielleicht hätte ich meinem Chef einfach das Video vorspielen sollen. :-P

Absolutely. I'm the Boss.
Hell Yeah!



Montag, 3. April 2017

666 - teuflicher Wochenstart

Wow... hoffe "er" nimmt mir das nicht übel. Oder "er" erscheint gerade im "Abfalleinmer". Na, da gehört er ja auch hin.



Ach, ich liebe diese kleinen Zufälle.

Also, guten Start in die Woche.
Rock'n'Roll. ;-)

#666 #deleteddevil #hellyeah

Sonntag, 2. April 2017

El Empleo - The Employment

Die Überschrift der Artikels find ich etwas übertrieben ("This Short Animation Will Make You Quit Your Job"), denn so prägnant ist der kleine Film jetzt auch nicht. Jedoch bringt er durch die harte Übertreibung doch ein Kernproblem klar auf den Punkt: Manchmal fühlt sich der ein oder andere vielleicht ja auch als "Fußabtreter" und der ein oder andere Job ist eigentlich total obsolet. Oder wie ein Freud in den USA mal zu mir meinte: "My job could do a monkey".

https://creators.vice.com/en_us/article/this-short-will-make-you-quit-your-job

Und welchen Mehrwert bringt ihr (in euren Unternehmen) ein? Wie sinnvoll sind eure Jobs? Lebenszeitverschwendung oder geht die Rechnung Invest : Schmerzensgeld noch positiv auf?

Btw: Am besten fand ich den "Ampel-Job". Warum auch immer... Vielleicht lässt auch das tief blicken irgendwie. ;-)




Auf jeden Fall nett gemacht. Der Film hat wohl auch einige Preise gewonnen.
Schaut ihn euch an. Lohnt sich. Ich bin mir sicher ihr habt in eurem Job schon mehr Lebenszeit mit unnötigerem Kram verschwendet. ;-)

#vice #dilbert #elempleo #officereality

Dienstag, 7. Februar 2017

Wie spielt man Bullshit Bingo (BILD)

Also, selbst die BILD-Zeitung schreibt über "Bullshit-Bingo" einen Artikel. Da steht zwar nicht wirklich was neues drin. Aber das ist bei der BILD auch nicht überraschend. Hier die nette kleine BILD.de Variante. ;-)
have fun

http://www.bild.de/ratgeber/evergreen/fragen/wie-spielt-man-bullshit-bingo-49523300.bild.html



#BILD #BILD.de #bullshitbingo

Montag, 30. Januar 2017

Alles eine Frage der Perspektive

Das Bild spricht für sich. Die Scheiße fällt halt immer von oben nach unten. Und am schlimmsten habe es echt die im Middle-Management. Glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche. ;-)


Sonntag, 30. Oktober 2016

Style & das Geld

Testosteron strotzende narzisstische und sich skrosankt und unsterblich fühlende Typen die es gewohnt sind Alles zu bekommen und über Status Symbole (Büro, Auto, Uhr, die Sekretärin, etc.) ihr enorme Bedeutung unterstreichen. Und im Vertrieb passt der Spruch aus dem Video mit dem Schulabschluss sogar. ;-)

Warum hab ich das eigentlich noch nicht hier gepostet... das ist doch so offensichtlich perfekt passend zum Thema. Zumindest fühlt sich der ein oder andere mindestens genauso "cool". :-)

Isch hab Style & das Geld!
F** you.


#Style #KayOne #Bushido #Business

Donnerstag, 15. September 2016

Bullshitjob - Hofnarren des Kapitalismus

Hofnarren des Kapitalismus. Einfach eine wunderbare Formulierung. Danke für diesen Impuls.

Die beiden folgenden Sätze aus dem Artikel beschreiben aus meiner Sicht das was gesagt werden muss am besten:

"Sie wird ersetzt durch gesellschaftlich sinnlose Arbeit, so erkennbar hirnrissig, dass die Arbeitenden unmöglich selbst noch an sie glauben können."

"Die größten Arbeitssurrogate sind die, die eine Identifikation mit den Reichen und Mächtigen befördern. Es sind die Jobs der Unternehmensberater, der Fachanwälte für Gesellschaftsrecht, der Marketingspezialisten, der promovierten Finanzjongleure. Die Bullshitjobber sind die Hofnarren des Kapitalismus."

Mal unabhängig von der gesellschaftlichen Relevanz. Schauen wir mal nur auf den Mikrokosmos oder Pralleluniversum, den Maßstab überlasse ich euch, eines Unternehmens. Welchen Impact auf die Weiterentwicklung des Unternehmens oder die Generierung von tatsächlichem Mehrwert haben den viele Tätigkeiten oder gar ganze Jobs? Vielleicht ist der Job des Compliance Officers für ein Unternehmen mit Blick auf Datenschutz richtig, aber man muss genau drauf schauen was getan wird. Natürlich brauchen wir ein Gremium das sich mit der Freigabe von IT-Geldern beschäftigt. Wir müssen uns auch in Meetings treffen und abstimmen. Und man braucht auch mal eine Telko. Und je größer ein Unternehmen wird, desto mehr steigen die Administrationsaufgaben (vermutlich exponentiell zum Umsatz).
Problematisch und zum Bullshitjob wird es aber, wenn die Aufgaben, rational gesehen, > 50% an Selbstadimistration, Rechtertigungsaufgaben, rückwärtsgewandten Analysen und Schuldzuweisungen oder -abweisungen, übersteigt. Wenn ich den ganzen Tag nur damit beschäftigt bin Formulare auszufüllen, damit irgendjemand sagen kann er hat in irgendeinem Prozess irgendwo einen Harken. Wenn wir 8 h PPT malen, um Dinge zu erklären die man in 15 min auf der Tonspur hätte erklären oder mit gesundem Menschenverstand beantworten können. Wenn wir uns in Meetings setzen und sich keiner zuhört, weil alle in der Zeit ihr Mails beantworten (müssen), weil das sonst nicht schaffbar ist. Wenn wir Emotionen und Behauptungen anderer Bereiche - die keine Ahnung von unseren Job haben -  widerlegen müssen, anstatt uns mit der Optimierung und Weiterentwicklung unserer eigentlichen Aufgaben zu beschäftigen. Das ist alles tote Zeit, die nichts produziert.

Und da hab ich die Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz tatsächlich noch überhaupt nicht beantwortet, sondern ja bewusst ausgeklammert.

Ich sag nicht, dass alle Unternehmensberater unnötig sind. Wenn sie einen Mehrwert liefern, bspw aufgrund von Expertise die im Unternehmen selbst nicht abgedeckt werden. Wenn wir aber Unternehmensberater engagieren die nur dazu da sind Entscheidungen oder Machtpositionen zu rechtfertigen, dann wird es zur reinen Selbstbeschäftigung, Nein, Selbstbefriedigung. Dann sind wir wieder beim Narzissmus und der Opportunität als "Fähnchen im Wind".

Und dann bin ich wieder beim zweiten Satz (s.o.): Jobs/ Tätigkeiten die die Identifikation mit den Reichen und Mächtigen befördern. Nicht nur Hofnarren des Kapitalismus, eher Sklaven der eigenen Unfreiheit, der eigenen kleinen Persönlichkeit und dem eigenen Mangel an Werten.

Es muss nicht jeder Brunnen bauen in Afrika. Aber lasst uns aufhören mit der rückwärtsgewandten und politischen Selbstbeschäftigung zur Befriedigung irgendwelcher Egos (im Zweifel der Eigenen). Das ist tote Zeit. Das ist Bullshit. Trefft Entscheidungen die dem Unternehmen (Parallel-Gesellschaft) weiterhelfen. Besser entscheiden, als nicht entscheiden. Machen! Einfach machen! Und lasst die Leute dabei auch Fehler machen. Lasst die Menschen selbst entscheiden. Als Führungskraft muss ich meinen Menschen das Warum erklären und beim Wie helfen. Das Was sollten sie selbst am besten können.
Und wer es dabei noch schafft sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, jeden Tag versucht einen besseren Job zu machen als gestern und dabei Herausforderungen als Chance sieht und positiv damit umgeht (Lächeln!), dann ist jeder Job kein Bullshitjob, sondern sinnvoll (wenn auch vllt nur im Mikrokosmos). Fragt euch jeden Tag, wenn das mein Laden wäre "what's in for me".

Oder wir fangen alle an in Afrika Brunnen zu bohren. Das wäre auch nicht schlimm. ;-)

Hier der Link zum Artikel auf Zeit-Online:
http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-08/david-graeber-berufe-bullshitjobs-unternehmensberater/komplettansicht

btw: Im Mittelteil wird es etwas dünn in der Argumentation. Aber die Grundaussage bleibt die gleiche. ;-) 

#Bullshitjobs #Businesskasper

Montag, 25. Juli 2016

Bürowitze

Wenn ein Artikel einen Betreff hat wie folgenden: "Achtung Lachkrampfgefahr: Die 30 + 5 besten Bürowitze", dann bin ich ja schon mal grundsätzlich skeptisch, denn meistens sind die Witze einfach nur flach wie ein Brett. Und auch dieses mal bestätigt sich das wieder. Gähn :-/

Ein guter Witz war aber dabei. Der hat was. Ich hab den eben mal bei einem Mitarbeiter ausprobiert. Als Gleichnis dafür, Warum er "etwas" nicht genehmigt bekommen hat, was er wollte. Hat super funktioniert. :-P

[Achtung: Das geht nur, wenn man eine offene und vertraute Kultur zu seinen Mitarbeitern hat und das wirklich als Schwerz und nicht ernst meint].

#4
Liegt ein riesen Stapel Bewerbungen auf dem Tisch des Personalers. Er nimmt die Hälfte und wirft sie in den Müll. Auf den verwunderten Blick seines Kollegen antwortet er: „Die haben alle Pech. Und Mitarbeiter, die Pech haben, können wir nicht gebrauchen!“


Ha ha ha... ich bin mir sicher, dass läuft tatsächlich oft so. HR traue ich auf jeden Fall alles zu und es würde einiges in Sachen Personalauswahl erklären. ;-)

Wer es sich antun möchte kann sich die schlechten Witze hier mal antun. Noch flacher sind wirklich nur die Twitter Beispiele. So was wie Tier-Videos gehören eh verboten.Nicht wegen den Tieren, sondern wegen den Leuten die das lustig finden.  Dschungel-Camp Niveau. Aber auch das ist ja Geschmacksache.

http://arbeits-abc.de/buerowitze-mit-lachkrampfgefahr/

Und, gelacht?

Was auf jeden Fall richtig ist: Humor ist essentiell und darf nicht verloren gehen - selbst bei all der professionellen Ernsthaftigkeit des "Business". Am besten ist eh: Man muss auch über sich selbst lachen können. Leider können das viele nicht (mehr).

Also, frei nach unserem Motto: "Wer noch Kraft hat zu Lachen, hat auch noch Kraft zu Arbeiten!" :-)

have fun

Montag, 20. Juni 2016

31 Dinge, die ihr nie zu eurem Chef sagen solltet

Was den Artikel zum Bullshit macht und es damit auf unseren Blog geschafft hat, ist der einleitende Satz der begründen soll, warum man das nicht sagen darf:

„Es ist sehr wichtig, vorsichtig zu sein und genau darauf zu achten, was man seinem Chef alles sagt. Der kleinste Fehler könnt euch nämlich eure Karriere kosten".

What?!? Wenn ein Mitarbeiter sagt: "Nein", oder "ich kann das nicht" oder "ich weiß nicht"... dann kostet ihn das die Karriere. Na dann Gute Nacht. Wenn Mitarbeiter Angst haben müssen, wenn sie mal "Nein" sagen, dann stellt sich die Frage nach "Kultur" auch nicht mehr.

Das schlimme ist, als reine Situationsbeschreibung wie das aktuell in vielen Unternehmen und (schlechten) Chefs so läuft, stimmt das vermutlich sogar ganz oft. :-(


Hier der Artikel: 31 Dinge, die ihr nie zu eurem Chef sagen solltet
http://www.businessinsider.de/dinge-die-ihr-nie-zu-eurem-chef-sagen-solltet-2016-6 

btw: Ein paar Aussagen sind ja wirklich recht dämlich. Mit der Aussage "dann kündige ich" schießt man sich ja tatsächlich etwas ins Abseits. Aber dafür braucht man dann bitte keinen "Karriere-Coach" der einem das erklärt. Da reicht hoffentlich normaler gesunder Menschenverstande.

Wobei ich die Job-Bezeichnung "Karriere-Coach" eh etwa obskur finde. Und ob ich jemandem vertrauen würde der das dann auch noch im Fernsehen auf MTV macht... Wohl eher nicht. Ich weiß nicht warum, aber ich muss da stark an "Bauer sucht Frau" denken. Wobei, dass ist bestimmt alles echt. ;-)

Freitag, 10. Juni 2016

5 Ansagen, die beweisen, dass Ihr Chef von gestern ist

Alle 5 schon erlebt. Sogar alle in einem Meeting. Häufig verbunden mit impulsiven Monologen narzisstischer Top-Manager. Lesen kann jeder den Artikel ja selbst. Deshalb wiederhole ich hier nichts, sondern untermale ihm mal mit selbsterlebten Anekdoten.

Hier erstmal die "5 Ansagen".

1. Wir können uns keine Fehler mehr erlauben!
2. Wir müssen die Verantwortlichen identifizieren!
3. Wir müssen aus der Vergangenheit lernen!
4. Wir müssen die Risiken besser im Griff haben!
5. Wertschöpfung durch Wertschätzung!

Hier der Artikel = die Quelle:
http://www.bernd-slaghuis.de/karriere-blog/5-ansagen-chef-von-gestern/

Jetzt meine kleine Untermalung:

1.) Meistens kommt erst ein obligatorischer Hinweis auf die tolle "Fehlerkultur" die man im Unternehmen hat, um dann fast im gleichen Atemzug zu betonen, "dass das jetzt aber schon blöd wäre, dass so was passiert ist". Ne, echt jetzt? Hätte gedacht das ist voll gut, wenn man einen Fehler macht und eigentlich haben die Kollegen das ja auch total absichtlich gemacht. Danke für den Hinweis, wäre man nicht selbst drauf gekommen.
Btw: Ich hab an so einer Stelle mal ausprobiert auf "die Chance" zu verweisen die in jedem Fehler steckt, weil man dann ja auch daraus meistens sehr viel lernen kann und besser wird. Ich weiß nicht ob es intellektuell oder kulturell überfordert hat. Aber die Fragezeichen in den Gesichtern sprachen für sich.

2.) aka "wer ist Schuld?" oder noch besser "Wem kann ich denn jetzt die Rechnung dafür schicken?". Das hilft natürlich total, wenn man zuerst die vermeintlich Schuldigen a) in ein Gremium kommen lässt, um nach der sehr guten Erklärung des Prozesses inkl. RACI, der Verkettung von unglücklichen Umständen, plus Programmierfehler eines ITlers der irgendwo in Indien im Keller sein Dasein schmachtet und der Darlegung der bereits durchgeführten/ auf den Weg gebrachten Lösung und Verbesserung, dann b) gefühlte Stunden lang über den "Verantwortlichen" streitet. 

3) Wer nichts weiß bildet einen Arbeitskreis oder beliebt "Lessons Learned Termine" die natürlich ausführlich mit ppt und Dokumtationen vorbereitet werden müssen. Gegen Lernen sprich ja nix ;-). Nur muss man das nicht oktruieren. Denn, dass führt durchaus dazu, dass solche Termine nur gemacht werden, um sagen zu können man hat darüber gesprochen. Ergebnis = Null.
Aber, wenn ich mal davon ausgehe, dass Mitarbeiter keine Fehler absichtlich machen und Führungskräfte die bestmöglichen Ergebnisse abliefern wollen, dann erschließt sich das "lernen" ja automatisch. Ok, Grundvoraussetzung ist eine offene Kultur in der Mitarbeiter ermutigt werden selbst nachzudenken und nicht nur auszuführen. Aber das setzt ja auch voraus, dass man (immer) vom Guten in den Mitarbeitern ausgeht und sie nicht nur als Arbeitsbienen betrachtet.

4) Ja ja, nix tun, was Aufmerksamkeit oder Arbeit erzeugt. Damit disqualifiziert sich m.E jede Führungskraft als solche. Es ist der verdammte Job Entscheidungen zu treffen und das Unternehmen besser zu machen. Da gehört es halt auch dazu mal was zu riskieren. Aber wer nur opportun und demütig umsetzt, der macht Vllt Karriere, führt aber nicht. Das ist also einfach: no risk, no fun!

5) Den mag ich besonders. Zuerst schön auf die Fehler drauf hauen und Druck machen (keine Risiken keine Fehler) und dann aber einfordern, dass die Mitarbeiterzufriedenheit bitte schön super sein muss und dann, das auch noch direkt bei der direkten Führungskraft einfordern: " Das müssen Sie über das beste Führungserlebnis hinbekommen...". What? Habt ihr euch selbst zugehört (siehe Punkte 1-4).

Wer also Angast hat etwas zu riskieren, Fehler hart kritisiert, nur verwaltet und sich ewig mit der Vergangenheit aufhält und dann unbedingt (opportun) auch die Mitarbeiterbefragung "grün" haben möchte... Kann im Ergebnis nur in absoluter Handlungsunfähigkeit enden. Aber man hat alles gemacht was gefordert wurde. Ja, so geht Karriere. ;-)
(Anmerkung: Ich hoffe, naiverweise, immer noch, dass das nicht wirklich so ist).

Interessanterweise komm ich im ersten Impuls gedanklich immer wieder im Generation X - Generation Y Vergleich raus. Um ihm gleich wieder zuzumachen. Denn was hat eigentlich gute Führung mit dem Alter der Führungskräfte zu tun? Richtig, nichts. Eigentlich. Trotzdem beobachte ich diese Dinge doch tendenziell eher bei den "älteren" Kollegen. 

Aber, um Otto Rehhagel zu zitieren: "Es gibt keine jungen oder alten Spieler, nur gute oder schlechte."

Cheers

Mittwoch, 11. Mai 2016

No Shit Evangelist

Mir fallen da spontan noch einige mehr ein...
# Dr. Exzorzismus
# Master of Desaster
# Chef Kindergärnter
# Abteilungsleiter des Schreckens
# Business Partner of Nothing



http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/karriere-acht-bombastische-jobtitel-fuer-jede-visitenkarte-fotostrecke-137046.html

Vielleicht hat der ein oder andere Lust in den Kommentaren zu ergänzen. Feel free. ;-)